Ein neues Jahr und viele neue Ideen – Maske

Rückblickend ist mit 2011 ein sehr kreatives und ich muss sagen auch ein sehr produktives Jahr zuende gegangen. Das neue Jahr wird nicht anders sein, denn diese produktive Kreativität ist eines meiner wesentlichen Eigenschaften. Ich liebe und genieße es, neue Wege zu gehen, auszuprobieren, zu experimentieren, mich aber auch auf Altbewährtes zu besinnen. Ich bin einfach ein Mensch, der Stillstand hasst. Habe ich auch nur einen Moment Zeit, mag ich ihn nicht ungenutzt verstreichen lassen. Also habe ich entweder einen Stift in der Hand oder aber die Tastatur unter meinen Fingern. Dann kann ich ganz eintauchen, kann Zeit und Raum vergessen, ruhe ganz in mir selbst.

Und so möchte ich dieses neue Jahr mit all seinen Optionen mit einem neuen Versuch an einem interessanten Objekt beginnen.

Ursprünglich wurden im mittelalterlichen Venedig Masken als Schutz vor der Pest getragen. Versehen mit langen Schnäbeln glaubte man daran, sich so vor Ansteckung zu schützen. Später trug man diese inzwischen prunkvoll geschmückten Voll- und Halbmasken ohne Schnabel zu prächtigen Kostümen und rauschenden Gewändern, um das Leben zu feiern. Sie dienten nicht nur der Maskerade für das alljährliche festa del carnevale, sondern galten auch als historische Masken der Commedia dell’Arte, dem italienischen Theater. Im 18. Jahrhundert zu Zeiten Casanovas feierte man den Karneval in Venedig in einem berauschenden Fest, das mehrere Tage dauerte und mit vielen Attraktionen, Gauklern, Artisten, mit Tanz, Musik und gutem Essen die Sinne betörte .

1980 wurde diese Tradition des venezianischen Karnevals wiederbelebt. Der eigentliche Charakter des klassischen Volksfestes, in dem jeder die Möglichkeit hatte, unerkannt hinter einer Maske das Leben und die Liebe zu feiern, ist mittlerweile zu einer Touristenattraktion geworden.

Im Handel findet man weltweit aufgrund ihres dekorativen Charakters alle möglichen Formen der venezianischen Halb- und Vollmasken. Weiße Rohlinge unterschiedlichster Beschaffenheit findet man in diversen Hobby- und Bastelgeschäften. Selbst Gießformen kann man erwerben.

Ich möchte an dieser Stelle eine dieser aus Pappmaché gefertigten Halbmasken zeigen, die ich mit Sakura Micron 0,05 und 0,5 gestaltete.

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Published in: on 1. Januar 2012 at 14:36  Comments (1)  
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One CommentHinterlasse einen Kommentar

  1. Mahlzeit, ich bin mal so frei und poste was auf deiner Seite. Sieht schick aus! Ich bin auch seit einige Zeit mit WordPress beschaeftigt steige aber noch nicht durch alle Funktionen durch. Dein Blog ist mir da immer eine grosse Anregung. Weiter so!


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