Neues und endlich Beendetes

Zuerst eine gute Nachricht: Meine Hand, mein Arm – beides ist wieder voll einsetzbar, wenn auch mit Bedacht. So konnte ich beenden, was liegen blieb: eine kleine florale Kritzelei und mein Beitrag zum St. Patrick’s Day, einem Feiertag der Iren, dem in der vorletzten Wochenaufgabe der Diva gehuldigt wurde. Diese beiden Zeichnungen sind 12×12 cm groß und die Faszination für irisch-keltische Muster ist noch immer ungebrochen.

Etwas größer (21 x 14,7cm) auf gutem Bristol-Papier entstand mein dieswöchiger Challenge-Beitrag, bei dem es um die Nutzung des Musters Quandary ging. Ich habe damit die beiden Kugeln in zwei Variationen gefüllt, sie in florale Formen eingebettet und zart schattiert. Auf dem glatten Papier gleitet der Pigment-Liner wunderbar und die Linein fließen regelrecht auf das Papier. Die Schatten haben dadurch auch einen zarten Charakter, da keine Struktur das Verwischen des Graphits stört.

©SimoneBischoff_oT_02042014

©SimoneBischoff_StPatricksDay_02042014

©SimoneBischoff_Quantry_02042014

Und wieder einmal Spiralen

Eine beginnende Sehnenscheidenentzündung bremste mich in den letzen beiden Wochen aus, sodass ich schweren Herzens die Stifte liegen lassen musste, um meinen Handgelenken ein wenig Erholung zu gönnen. Doch bei dem dieswöchigen Thema der Diva konnte ich nun die Finger nicht mehr stillhalten. Seit Jahren schon üben Spiralen eine ganz eigene Faszination auf mich aus. Und als es nun als Challenge zu finden war, entstand heute im A4-Format dieses Bild:

©SimoneBischoff_Spiralen_30032014

Erins Zendala-Template: Snowflake Surprise

Snowflake Surprise – welch Name für eine Zendala-Aufgabe. Dabei habe ich in diesem Winter nicht eine einzige Schneeflocke zu Gesicht bekommen. Und so überrascht es auch gar nicht, dass hier bereits alles grünt und blüht, wenn auch viel zu früh. So auch in meiner Interpretation dieser Vorlage, die ursprünglich sehr geometrisch und kristallin anmutet. Irgendwie ist bei mir doch eher der Frühling zu sehen, der keiner Schneeflocke eine Chance gibt.

©SimoneBischoff_Zendala93_02032014

Kleines Update:

Da zum Frühling natürlich auch die Farben gehören, die dank des Sonnenlichtes neu erstrahlen, habe ich vor dem Schattieren eine Kopie meines Bildes ausgedruckt udn dieses mit Farbstiften coloriert.

©SimoneBischoff_Zendala93Farbe_03032014

Freiräume

“A Little White Space” – Das war die Thematik, die Laura Harms alias The Diva als Grundlage für ihre 155. Wochenaufgabe stellte. Ein wenig weißer Raum auf dem Papier bedeutet freier Raum, der dadurch gerade das besonders zur Geltung bringt, was ihn umgibt. Freitäume bedeuten immer auch Begrenzungen, denn ohne diese würde es diesen Raum nicht geben. Freiäume bedeuten aber auch, dass es einen Platz gibt für die eigene Fantasie, Raum aber auch, um dem Auge einen Ruhepol zu schenken. Meinen Freiräumen habe ich klare Grenzen gesetzt, indem ich verschiedene Musterkanten zu unterschiedlichen Rahmen zusammenfügte.

©SimoneBischoff_Freiraeume_23022014

Zugleich aber widmete ich mich ebenfalls dem 92. Zendala-Template von Erin. Und selbst hier ist das Spiel mit den Freiräumen zum Tragen gekommen.

©SimoneBischoff_ErinsZendala92_23022014

Mein Wort des Jahres und neue ATCs

Passend zum Jahresbeginn habe ich mit zwei neuen ATC-Serien begonnen. Die erste Serie “Fairys” greift meine “großen Mädels” auf und glänzt durch einen Musterhaarmix. Meine zweite Serie “Fantasies” sind etwas aufwändiger gestaltet. Zuerst habe ich das kleine Kärtchen in Flächen gegliedert, die nicht zu klein sein durften. Danach gestaltete ich diese Flächen mit meinen Farbstiften. Das allein sah mir jedoch etwas zu gewöhnlich aus. So habe ich über dieses Farbkärtchen mit Pigmenttusche ein  Muster gesetzt, das wie Gewebe wirkt, und ganz leicht mit Bleistift schattiert.

ATC-Serie “Fairys”

ATC Serie Fairys 01

ATC Serie Fairys 01

ATC Serie Fairys 02

ATC Serie Fairys 02

 

ATC-Serie “Fantasies”

ATC Serie Fantasies 01

ATC Serie Fantasies 01

ATC Serie Fantasies 02

ATC Serie Fantasies 02

 

Aber nicht nur diese kleinen Tauschkärtchen sind entstanden. Ich habe mich wieder einmal von der Diva Laura Harms und ihrer Wochenaufgabe der letzten Woche inspirieren lassen. Ma sollte sein ganz persönliches Leitwort des Jahres finden und in eine Zeichnung einbinden. Ich habe für mich das Wort Achtsamkeit gewählt. Während Konzentration dazu führt sich zu zentrieren, verlangt Achtsamkeit, dass man sich öffnet, den Blick schärft für alles, was einen umgibt, besonders eben auch die scheinbar kleinen Wunder, die man nur allzu leicht in der Hektik des Alltags übersieht. Aber auch den Blick öffnen für sich selbst ist für mich in diesem Wörtchen enthalten. Innehalten, in sich hineinhören, spüren und erkennen, was mich persönlich ausmacht und wohin mein Weg mich führen kann, ist für mich ganz wichtig. So habe ich als Symbol für dieses Sehen das Auge gewählt und in die Iris des Auges mein Leitwort des Jahres 2014 eingebettet.

Achtsamkeit

Achtsamkeit

Weihnachtsengel

Und wieder ist eine Weihnachtskarte im Stil meiner ersten entstanden. Gezeichnet als Gesamtbild mit einer rechten, geschwungenen Sternenborte, danach zerschnitten und versetzt auf eine goldfarbene, hochglänzende Blankokarte geklebt, lebt dieser Engel von dem Zusammenspiel der Graustufen und dem sparsam eingesetzten Rot, das mit dem Gold der Karte harmoniert. Für mich ist diese Karte mein ganz persönlicher Favorit, seit ich Karten in diesem Musterstil gestalte.

©SimoneBischoff_Karte02_17122013

Und noch einmal Challenges

Heute möchte ich auf zwei weitere Blogs aufmerksam machen, in denen man Challenges finden kann, die mit meditativem Zeichnen zu tun haben.  So hat Magda Aurora in ihrem Blog Aurora`s Droomwerelden die von mir vor einiges Zeit eingestellten Linienspieltutorials aufgegriffen und zu einer Aufgabe formuliert. Ein Dankeschön an dieser Stelle an Aurora und ein kleines Linienspiel gezeichnet mit meinem Rotring Rapidographen:

©SimoneBischoff_Linienverspieltes_27102013

Ein weiterer Blog mit Aufgaben in regelmäßigen Abständen meist mit keltischen Inspirationen, Anregungen, Anleitungen und Templates wird von Judy West (Creative Doodling with Judy West) gepflegt. Ihre letzte Aufgabe erschien bereits im August. In ihr sollte was auch immer gestapelt und mit Mustern gefüllt werden. Und so entstanden meine gestapelten Schnecken – ein richtiges Gute-Laune-Bild.  Gerade an den Stellen, wo ich schattierte, ist gut zu erkennen, dass ich strukturiertes Papier verwendete.

©SimoneBischoff_Stapelschnecken_27102013

 

Challenges und eine kleine Geschenkidee

Einiges ist entstanden in den letzten Tagen. Da ich Urlaub habe und ich krankheitsbedingt nicht unterwegs sein kann, habe ich Trost bei meinen Stiften und Papier gesucht. So hatte ich endlich auch wieder einmal Zeit, mich der Wochenaufgabe der Diva und Erins Zendala-Template zu widmen.

In der 141. Wochenaufgabe der Diva (Laura Harms) sollte ein Duotangle mit den Mustern Fengle und Quandry entstehen. Ich habe mich damit ein wenig schwergetan, da ich meine Lösung für den Quantry-Hintergrund in ihrem Aufwand doch etwas unterschätzte. Größe der Zeichnung: 12×12 cm auf Bristol-Papier, einem meiner Lieblingspapiere.

©SimoneBischoff_oT3_26102013

Ganz normales 80g-Druckerpapier verwendete ich für das Zendala-Template von Erin (The bright Owl). Hier reizte es mich besonders, ein wenig mit Licht und Schatten zu spielen, um Raumillusionen zu schaffen.

©SimoneBischoff_Zendala77_26102013

Schon vor einiger Zeit erwarb ich zu Centbeträgen kleine Schlüsselanhänger, die man mit Fotos oder anderen Bildchen bestücken kann. Ich kaufte gleich mehrere und habe die ersten fünf nun gestaltet. Auf dem zweiten Bild sieht man die jeweiligen Rückseiten der Anhänger von Bild Nr. 1. So hat man eine Kleinigkeit zum Verschenken, die man eventuell einem größeren Geschenk beifügt oder einfach als kleine nette Geste weitergibt. ich habe unterschiedliche Papiere verwendet und nicht direkt die Rückseite gestaltet aus Angst, der Pigmentstift würde durchscheinen. Jedes der Miniaturen entstand also separat. Ich könnte mir auch gut vorstellen, speziell für das bevorstehende Weihnachtsfest auf diese Art kleine Geschenkanhänger zu gestalten.

©SimoneBischoff_Anhaenger01_26102013

©SimoneBischoff_Anhaenger02_26102013

Punkt für Punkt – eine Geduldsprobe

Auch wenn ich ein klein wenig hinterherhinke, so möchte ich doch heute zwei kleine 12x12cm-Bildchen zeigen, die – inspiriert von der Wochenaufgabe der Diva letzter Woche – sich nur aus kleinen Pünktchen zusammensetzen. Faszinierend ist, wie durch die zunehmende Dichte der einzelnen Punkte die Dunkelheit zunimmt und man dadurch auch in dieser Technik durchaus eine Raumillusion schaffen kann. Natürlich braucht es Ausdauer und eine Menge Geduld, um in diesem Stil zu zeichnen. Doch ich denke, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Da es keine starren Linien gibt, keine klaren Begrenzungen von Flächen, wirken diese Bilder weich und sandig, so, als würde ein Windhauch genügen, um all das wegzupusten.

©SimoneBischoff_oT1_21102013

©SimoneBischoff_oT2_21102013

Außerdem möchte ich die Gelegenheit nutzen, um an dieser Stelle die ATC “Hovering Bubbles #3″ zu zeigen, die ich mit LonettA tauschte – ein wirklich gelungenes Kärtchen, dass durch die fleißenden Aquarellfarben und die Vielzahl der Muster besticht. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön.

ATC_LonettA

Erins Zendala Dare #74 und #75

Nach langer Zeit habe ich nun wieder einmal ein wenig Muse gefunden für die Zendala-Templates von Erin, die sie der interessierten Allgemeinheit in ihrem Blog zur Verfügung stellt. An dieser Stelle sei einmal Dank gesagt für ihre vielen Vorlagen, die sie Woche für Woche erstellt und in ihrem Blog postet, damit man diese für eigene Musterkritzeleien nutzen kann.

Ich habe in die beiden Zendalas 74 und 75 ein wenig mehr Zeit investiert, da ich mich den großen Vorlagen gewidmet habe. Für mich selbst habe ich realisiert, dass mir die großen Formate eher liegen, der Minimalismus der kleinen Quadrate und Kärtchen mich eher einschränkt. Auf die kleineren Flächen greife ich gern zurück, wenn ich Muster erprobe oder die äußeren Umstände mich dazu zwingen (nur wenig Zeit oder Platz zum Beispiel). Aber noch immer fasziniert mich ständig aufs Neue, wie man mit ein wenig Grafit eine Raumillusion erschaffen kann. Das hat fast schon etwas Magisches, so, als würde ich mit meinen Stiften zaubern.

©SimoneBischoff_Zendala74_10102013

©SimoneBischoff_Zendala75_10102013

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