193. Wochenaufgabe der Diva – Gastaufgabe von Holly Atwater “THX”

In den Vereinigten Staaten wurde am Dienstag der sogenannte Veteran´s Day gefeiert, eine Möglichkeit, um einfach einmal Danke zu sagen. So kam Holly Atwater auf die schöne Idee, das amerikanische Kürzel für Danke – THX – aus Mustern zusammenzusetzen und diese in einem Kritzelbildchen miteinander zu kombinieren. 

Verwendet werden sollte:

Trio (pattern by CZT, Hanny Waldburger)
Huggins (by Zentangle)
Xyp (by Zentangle)

Ich habe wieder einmal nach langer Zeit auf meine A6-Blankokarteikarten zurückgegriffen und mit einem Sepiastift 0,1 gezeichnet. Schattiert habe ich mit einem ganz neu erstandenen Polychromos Dark Sepia. Das Zeichengefühl  war viel weicher und geschmeidiger, als beim Schattieren mit einem Bleistift. Und auch das entstandene Bild empfinde ich als gefälliger, da die Kontraste zwar vorhanden, aber nicht so hart sind.

Trio - Huggins - Xyp THX

Trio – Huggins – Xyp
THX

 

Weekly Challenge #192: “UMT – Seton by Cris Letourneau”

Auch in dieser Woche stellte Laura Harms alias die Diva in ihrem Blog die Aufgabe, ein festgelegtes Muster – Seton von Cris Letourneau – zu verwenden. Ich habe mit diesem Muster ein wenig gespielt, habe florale Formen in Beziehung zu den geometrischen Begrenzungen gesetzt und durch behutsames Schattieren mit einem 6B-Bleistift dem ganzen Tiefe verliehen.

Seton

Seton

Yuma und Betweed – Mustererprobungen

Einmal im Monat stellt Laura Harms alias Die Diva in ihrem Blog im Rahmen der wöchentlichen Challenges die Aufgabe, ein vorgegebenes Muster auszuprobieren. Dazu gehörten in den letzten Wochen die Muster Yuma und Betweed. Yuma passt wunderbar in diese Jahreszeit, sodass ich dem Reiz nicht widerstehen konnte und mit einem warmen Rotbraun das 12x12cm große Bildchen colorierte. Bei beiden Bildern habe ich einen neuen Stift mit der Strichstärke 0,03, auswechselbarer Spitze und nachfüllbar ausprobiert, sodass diese zarte Strichführung möglich wurde. 

 

Yuma

Yuma

 

Betweed

Betweed

Published in: on 2. November 2014 at 13:48  Comments (8)  
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Des Lebens Prioritäten

Manchmal ist es notwendig, dass das, was man doch so gern macht, zurückstehen muss. Diese Lektion musste ich wieder einmal in den letzten Wochen lernen. Eine schwere Erkrankung meines Partners forderte unser beider Kraft und damit war der Kopf einfach nicht frei für künstlerisches Tun in dem Umfang, wie ich es bisher gehandhabt habe. Auch in den kommenden Wochen wird sich daran nicht viel ändern. Ich bitte daher um Nachsicht bei all meinen treuen Lesern. Nichtsdestotrotz entstehen doch kleine Zeichnungen – so ganz kann ich es eben nicht lassen, zumal ich durch das neue Schuljahr auch vieles ausprobiere, was ich dann für den Unterricht nutze.

Am 26. September stellte Linda Farmer auf ihrer Seite meine sechs Linienspiel-Lektionen vor und verlinkte diese mit meiner Kunstkramkiste. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Linda und an alle, die mir ein so sehr positives Feedback gegeben haben. Durch diese Aktion und die 186. Wochenaufgabe der Diva, in der Herbstlaub genutzt werden sollte, um ganz neue Flächenteiler zu schaffen, kam ich auf die Idee, beides miteinander zu verknüpfen und für meinen Unterricht zu nutzen. Entstanden sind zwei Varianten.

1. Zuerst nahm ich ein etwas kleineres Ahornblatt und verwendete es auf einem A4-Zeichenblatt als Schablone.

2. Danach nutzte ich meine Linienspielregeln und füllte den leeren Raum um die Blätter herum mit Linien, die der Vorgabe durch die Umrisslinien des Laubblattes folgten.

3. Nun blieben die eigentlichen Blattformen übrig, die ich mit Mustern füllte. Danach kopierte ich dieses Bild, da ich für die Weitergestaltung zwei Varianten ins Auge gefasst hatte.

4. Variante 1: Ich schattierte die Blätter mit einem 4B-Bleistift und sorgte dadurch für eine Raumillusion.

     Variante 2: Aus meinen Polychromos-Farbstiften wählte ich jene aus, die den Herbstlaubfarben entsprachen und colorierte damit die Blätter.

(zum Vergrößern bitte anklicken)

 

Variante 1

Variante 1

Variante 2

Variante 2

Aber auch meine Ergebnisse für die 184. und 185. Wochenaufgabe der Diva möchte ich hier zeigen. 

Im Sommer leistete ich mir einmal einen Sepia-Pigmentliner 0,1 Pigma Micron. Ich mag den Sepia-Ton, der zwar braun, aber eben doch noch dunkel genug ist, um zum weißen Hintergrund einen schönen Kontrast zu bilden. Die 185. Challenge stand unter der Thematik “DuoTangle – Phicops vs DivaDance”, für welche ich zum einen das runde Format nutzte und zum anderen erstmals mit dem Sepia-Stift zeichnete.

©SimoneBischoff_Diva185_22092014

Und in der 184. Aufgabe sollte das Muster Ing verwendet werden, das einen sehr gebauten Charakter hat. Und da ich Gegensätze mag, habe ich es mit floralen Mustern kombiniert.

©SimoneBischoff_Diva184Ing_22092014

Duotangle

In dieser Woche stellte Laura Harms alias Die Diva die Aufgabe, Nuster zu nutzen, deren Bezeichnung mit dem gleichen Buchstaben beginnen, wie der eigene Name. Besonders hilfreich ist dafür die Seite von Linda Farmer, die aus aller Herren Länder Zeichenanleitungen für Muster vereint, die inzwischen zu einer beachtlichen, alphabetisch geordneten Musterbibliothek angewachsen ist. Und so sind gestern und heute gleich zwei Musterkritzeleien entstanden. Für das erste verwendete ich die Muster Showgirl und Birds on a Wire auf Bristolpapier 160 g/qm. Ich zeichnete mit einem Copic-Pigmenttuschestift der Stärke 0,05 und meinen Polychromos-Farbstiften in den Farben Permanentgrün Oliv, Indanthrenblau und Purpurviolett. Am Ende nahm ich den weißen Farbstift und verwendete ihn als Weichzeichner, wodurch die Farben eindeutig an Leuchtkraft gewannen.

Für die zweite Zeichnung nutzte ich ebenfalls Auf Bristolpapier mit Eco Pigment Linern die Muster Summer Sitter und Borbz.

Außerdem möchte ich an dieser Stelle auf einen neuen Blog hinweisen. Meine Tochter Sarah scheint in meine Fußstapfen zu treten und hat ihren eigenen Blog Blue Spirit Arts eröffnet, bereits angefüllt mit ersten Grafiken und auch Musterzeichnungen in ihrem ganz eigenen Stil. Einen Klick ist es wirklich wert.

©SimoneBischoff_Diva178b_29072014

©SimoneBischoff_Diva178a_29072014

Truffle by Caroline Broady – 177. Wochenaufgabe

Eine noch sehr junge Kritzelmeisterin namens Caroline Broady stellte in dieser Woche die Aufgabe für die Challenge der Diva. Sie entwickelte ein Muster namens Truffel, welches sie auf der Tapete eines Hotels fand und sich davon inspirieren ließ. Ich hatte noch einen kleinen 9×9 cm-Zuschnitt, den ich vor einiger Zeit einmal mt Aquarellfarben grundierte. Diesen nahm ich nun aus meiner “Papierschatzkiste” und zeichnete folgende kleine Musterkritzelei. Das Schattieren unterließ ich, um die Leuchtkraft der Farben nicht zu mildern.

©SimoneBischoff_Diva177_22072014

Published in: on 22. Juli 2014 at 14:32  Comments (14)  
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Kaffee

In der letzten Woche wurde die Wochenaufgabe nicht von der Diva gestellt, sondern von Amy. In ihrem Blog Tanglefish experimentierte sie mit Getränken. und genau das war die Aufgabe, die zu lösen war. nachdem ich vor einiger Zeit bereits schrieb, dass sich schwarzer Tee ganz wunderbar eignet, um Aquarellpapier zu grundieren, war also in dieser Woche Kaffee an der Reihe. Wie oft ist es einem doch schon passiert, dass man mit der Tasse, an der vielleicht ein kleiner Rest Kaffee herunterlief, Kaffeeflecke auf den Tisch oder sogar auf die Tischecke zauberte. Unschön, zumal Kaffeeflecken nicht wirklich gut aus Wäsche zu entfernen sind. Nun aber diese Widersprüchlichkeit der Aufgabe, aus eben einem solchen Fleck eine Musterkritzelei zu gestalten. Es musste nicht Kaffee sein, aber da ich bei den momentan hohen Temperaturen nur noch Wasser im Haus habe, blieb mir nur dieses anregende Getränk. Entstanden ist ein Bild, dass mich doch an meine Linienspielereien erinnerte. ich wollte den Fleck sichtbar lassen und so habe ich ihn wieder und wieder umrundet – etwas schwierig, da ich einen Rest strukturierten Aquarellpapiers verwendete. Aber ich finde, gerade diese Struktur verleiht dieser 17,5×12,5cm-Kritzelei einen ganz eigenen Reiz. 

Die Ausgangsform mit kleinen Spritzern

Die Ausgangsform mit kleinen Spritzern

gestaltete Kaffeeflecken

gestaltete Kaffeeflecken

 

Published in: on 20. Juli 2014 at 20:51  Comments (8)  
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Neues Muster: JASMIN

In dieser Woche erhielt ich in meinem letzten Beitrag einen schönen Kommentar von Anne, die den Blog Heilzeichnen führt. Dort gab sie den Hinweis, man möge in einer Suchmaschine einfach einmal nach portugiesischen Fließen suchen. Was ich fand, begeisterte und inspirierte mich gleichermaßen. So fand ich ein Fliesenmuster, das einmal nicht von der quadratischen Grundform eines Gittermusters ausging, sondern von einem schmalen Rechteck. Die unkomplizierte Linienführung, die Möglichkeit zu variieren und zur farbigen Gestaltung brachte mich dazu, dieses Muster hier für meinen geneigten Blogbesucher aufzuarbeiten und auszuprobieren. 

©SimoneBischoff_MusterJASMIN_13072014

©SimoneBischoff_JASMIN1_13072014

Hier als flächenfüllendes Muster …

©SimoneBischoff_JASMIN2_13072014

… und hier als Musterkante. Schattiert habe ich nicht mit Grafit, sondern mit dem silbernen Farbstift von Lamy, der wunderbar weich zu zeichnen und mit dem Estompen zu verwischen war. 

©SimoneBischoff_JASMIN3_13072014

Weitere Mustervariationen – es gibt so viele Möglichkeiten.

 

Challenge 175 CRUX

Ferien, endlich. Erfahrungsgemäß brauche ich einige tage, um ganz von all dem Schultrubel abzuschalten und mich ganz auf die plötzlich vorhandene viele freie Zeit einzustellen. Noch bin ich dabei, meine Schulsachen auszusortieren und wegzuräumen. Doch ich habe endlich auch wieder Zeit, mich meinen Stiften zu widmen und tatsächlich an einem Bild “dranzubleiben”. Als kleine Lockerungsübung kam mir daher die dieswöchige Challenge von Laura Harms (Die Diva) gelegen. Das Muster Crux von Henrike Bratz sollte in einem Monotangle verwendet werden – eine schöne Übung, um mal wieder mit den unterschiedlichen Variationsmöglichkeiten nur eines Basismusters zu spielen. 

©SimoneBischoff_Diva175Crux_09072014

Sugar Skulls

Auf der Suche nach Inspirationen und neuen Ideen für den Kunstunterricht stieß ich in den Weiten des www auf den Begriff der Sugar Skulls, zum teil farbenfroh gestaltete Totenköpfe, die alles andere als leblos aussehen. In der Kunst findet man zum Beispiel in den Vanitasstillleben Totenköpfe als Zeichen für die Vergänglichkeit, als Kontrast zum Leben, der allein durch sein Vorhandensein den Blick auf das lebendige selbst fokussiert. Mir hat diese Idee gefallen und so habe ich eine Schädelzeichnung angefertigt, diese kopiert und meinen Schülern in den letzten Stunden dieses Schuljahres zur freien Gestaltung – egal ob schwarz-weiß oder farbig – zur Verfügung gestellt. Egal welche Altersgruppe, die Idee wurde mit Begeisterung aufgenommen, sodass ich jetzt so viele Sugar Skulls habe, dass ich sie zu Beginn des kommenden Schuljahres in meinem Klassenraum als Bilderteppich ausstellen werde. Meine Schüler kennen mich so, dass ich oft mit ihnen mitmache. Das ermutigt sie und oft schauen sie sich kleine Handgriffe bei mir ab, etwas, was sich mit Worten oft nur schwer fassen lässt. Und so ist auch mein Sugar Skull auf einem A4-Blatt mit nicht ganz so guter und gewohnt edler Qualität entstanden. 

©SimoneBischoff_SugarSkull_04072014

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