Erins Dare #7

Wieder hat Erin ein neues Template zur Verfügung gestellt und wie in der letzten Woche habe ich eines nur mit meinem schwarzen Pigmentliner 0,05 im Durchmesser von 11 cm und ein zweites farbig mit Pigmentliner 0,05 und Aquarellstiften im Durchmesser von 20cm gestalten.

Danke Erin für die schönen Vorlagen, die genügend Raum für eigene gestalterische Ideen lassen.

Schrift und Grafik

Ich habe hier Schrift und Bild miteinander vereint. Paulo Coelho ist mit seinen philosophischen Werken einer meiner Lieblingsautoren, unter anderem auch deshalb, weil er sich einer sehr schönen, poetischen Sprache bedient. Hier habe ich nun folgendes Zitat von ihm in Szene gesetzt:

“Diejenigen, die pflanzen, leiden manchmal unter Unwettern, unter den Jahreszeiten und ruhen selten aus. Doch anders als ein Gebäude hört ein Garten nie auf zu wachsen . Und da er die Aufmerksamkeit des Gärtners immer fordert, kann für denjenigen, der pflanzt, das Leben ein großes Abenteuer sein. Die Gärtner werden einander erkennen – denn sie wissen, dass jede Pflanze die Geschichte der ganzen Erde enthält.”

Zugleich habe ich das Muster “Pea-Nuckle”, welches die Diva in ihrer aktuellen Wochenaufgabe thematisierte, als Flächenfüller für den Hintergrund genutzt.

Die Zeichnung hat die Größe von 20x20cm und wurde mit dem Pigmentliner 0,05 und 0,5 gezeichnet.

 

Spiralen, Spiralen, Spiralen

In unserem deutschen Kritzelforum steht diese Woche die Aufgabe, Spiralen ins Spiel zu bringen. Ich habe drei verschiedene Kritzelbilder mit den unterschiedlichsten Spiralen gestaltet. Jede Zeichnung hat eine Größe von 11×11 cm und wurde mit FaberCastell Eco Pigment 0,1 und Bleistift 2B gestaltet.

Mein erster Kritzelkurs

Heiß war es heute, sommerliche 28 Grad zeigte das Termometer. Selbst jetzt, wo sich der Tag dem Ende neigt, haben wir hier noch 25 Grad. Das Licht und die Farben tuen gut und streicheln die Seele.

Auf Wunsch einiger Kolleginnen habe ich heute meinen ersten Kritzelkurs durchgeführt. Sie haben mir in den letzten Monaten hin und wieder einmal auf die Finger geschaut und sich von den Mustern verzaubern lassen. Das wollten sie auch können. Und unter dem Motto “Wenn eine Stimme in dir flüstert, du könnest nicht zeichnen, dann nimm einen Stift in die Hand und zeichne und die Stimme wird verstummen” trafen wir uns mit etwas Verzögerung (leider gibt es immer wieder Menschen, die bevorzugt Steine sammeln, die sie anderen dann in den Weg legen können) in kleiner Runde zum entspannten Kritzeln.

Ich hatte im Vorfeld einige Sachen vorbereitet, habe gute Pigmentliner von Staedtler und Faber Castell besorgt, eine Handreichung, die zum Weitermachen einlädt und mit kleinen Musteranleitungen und Informationen angereichert ist,  gestaltet, verschiedene Papiere in den unterschiedlichsten Formen und Größen zugeschnitten und all das in einen nett bekritzelten Kritzelkramumschlag gesteckt, den ich zusammen mit Probierpapier in einfacher Druckerpapierqualität auf den Arbeitsplätzen “anrichtete”.

Kritzelkramumschlag mit diversen Kritzelmaterialien

Es ist angerichtet.

Kritzelwahrheiten

Anschauungsmaterial habe ich durch meine persönliche Sammlung reichlich und so konnte es losgehen. Nach einer kleiner Einführung, bei der es eine erste kleine Aufgabe zu erfüllen gab, um die Angst vor dem weißen Papier und dem Stift zu nehmen (Solange ich rede, darf der Stift das Papier nicht verlassen.), wurde es praktisch. Es war erstaunlich, wie schnell dieser wunderbare Entspannungszustand selbst in einem Klassenraum meiner Schule nach einem heißen Arbeitstag entstand. Im Hintergrund hatte ich leise, meditative Musik laufen, die das Hineingleiten in die Entspannung noch unterstützte. Für Erstaunen sorgte, als ich zeigte, wie scheinbar schwierige Muster gezeichnet werden. Manches sieht eben schwieriger aus, als es tatsächlich ist. Und das Ausprobieren und Gelingen sorgte automatisch dafür, dass man sich selbst kleine Erfolgserlebnisse schaffen konnte.

Ursprünglich sollte dieser Kurs eine bis eineinhalb Stunden maximal gehen. Aber so recht aufhören wollte man nicht, sodass daraus reichliche zwei Stunden wurden. Schön war es, entspannt und entspannend.

Ich danke an dieser Stelle den Teilnehmern, dass sie trotz der etwas widrigen und hinderlichen Umstände noch bereit und in der Lage waren, sich auf diese schöne Art des meditativen Zeichnens einlassen wollten und konnten.

Ich freue mich auf ein nächstes Mal.

Published in: on 22. Mai 2012 at 20:01  Hinterlasse einen Kommentar  
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Erins Zendala – Dare #6

Sonne satt und ich habe Licht und Farben getankt. Das nun sommerliche Wetter lud regelrecht dazu ein, es sich mit Stiften und Papier auf dem balkon bequem zu machen und sich bei der dieswöchigen Vorlage von Erin zu entspannen. Das erste ist im Durchmesser 15 cm groß, das zweite, farbige 20 cm. Nachdem ich zuerst mit Grautönen spielte, war es mir ein Bedürfnis, farbig aus dem Vollen zu schöpfen. Aber so farbenfroh das hier auch aussehen mag, im Original strahlen und leuchten die Farben und ich bin selbst überrascht, was man aus einfach Buntstiften herausholen kann. Es ist schade, dass beim Scannen oft ganz viel von der Wirkung eines Originals verloren geht. Bei der zweiten Kreiskritzelei habe ich zuerst die Flächen mit meinen Buntsstiften ausgemalt, um sie dann mit Eco Pigmentlinern von Faber Castell zu gestalten.

Schwarze Perle

Neben meinen Kreiskritzeleien haben mich auch Mädchen mit fülligen Haaren in ihren Bann gezogen. Mit Aussicht auf ein schönes verlängertes Wochenende hatte ich den Kopf frei und genug Ausdauer, um mit meinem Rotring Rapidographen auf ein weißes A4-Blatt mit wunderbar glatter Oberfläche (120g/qm) diese “Schwarze Perle” zu zeichnen.

Im Kreis

Im Moment spielt sich alles im Kreis ab, was ich zeichne. Vielleicht liegt es am Wunsch, sich zu zentrieren, vielleicht bin ich auch meiner alten Leidenschaft für Mandalas neu verfallen, vielleicht ist es aber auch einfach einmal schön, sich von Ecken und Kanten zu lösen, weil man das Gefühl hat, irgendwie ist endlich alles rund nach vielen Kämpfen und Durststrecken.

Meine erste Kreiskritzelei ist auch die größte und hat einen Durchmesser von 18 cm. Sie mutet fast ein wneig orientalisch an wie aus einem Märchen aus 1000 und einer Nacht. Gezeichnet habe ich mit Staedtler Pigment 0,05 und 0,1 sowie mit Bleistift 2B.

Meine zweite und dritte Kreiskritzelei ist ganz der Wochenaufgabe der Diva gewidmet, die uns in dieser Woche Brauntöne verordnete. Gezeichnet habe ich mit Sepia und schattiert mit einem dunkelbraunen und einem ockerfarbenen Buntstift. Bei der zweiten Zeichnung dieser beiden wollte ich eigentlich nur neue linienspielvarianten ausprobieren. Entstanden ist dieses blütenartige Gebilde.

Und zum Schluss zeige ich eine zweite Variante zu Erins neuestem Zendala-Template als Gegensatz zu dem ersten dieser Woche, bei dem ich eher auf Gitter aufgebaute Muster verwendete. Dieses wirkt leichter, luftiger, floral und nicht so kompakt.

Füllfederhalterexperimente und Erins Zendala-Challenge #5

Ich habe schon immer gern schön und mit dem Füller geschrieben. Gestern in einer meiner Korrekturpausen habe ich einen meiner alten Füllfederhalter ausgegraben, gesäubert und mit einer schwarzen Patrone gefüllt. Und immer, wenn ich drei bis vier Prüfungstexte gelesen hatte, habe ich zum Füller gegriffen und auf einem weißen A4-Zeichenblatt ein paar Linien gezeichnet. Erstaunlich, wie entspannend das war. Die Linie der Feder des Füllers ist natürlich nicht so zart, wie bei den Rapidographen oder meinen Pigmentstiften. Aber gerade bei einem Linienspiel entwickeln die etwas stärkeren Linien eine ganz eigene Wirkung.

Doch auch heute habe ich den ganzen Tag den Rotstift geschwungen und korrigiert. Manchmal macht es mich traurig, ja frustriert mich regelrecht, wenn die Jugendlichen so wenig Interesse an ihrer Muttersprache zeigen, ja kaum die Rechtschreibung und Grammatik beherrschen. Ganze Welten bleiben ihnen verborgen. Und Texte in einem syntaktisch und orthografisch-grammatikalisch schlechtem Zustand zu lesen, ist unglaublich anstrengend, zumal man ja versucht, möglichst viele richtige Inhalte herauszufiltern. Eine Wohltat ist es dann, wenn doch der ein oder andere lesbare und lesenswerte Text vor mir liegt.

Zur Entspannung zwischendurch habe ich zum neuen Zendala-Template von Erin gegriffen und zumindest die kleine quadratische Variante gestaltet.

Pausenfüller

Prüfungskorrekturen ohne Ende. ich habe das Gefühl, nichts geht voran, auch wenn ich weiß, dass mit jeder gelesenen und bewerteten Prüfungsarbeit der Berg ein wenig kleiner wird. Termine und der damit verbundene Zeitdruck stressen zusätzlich. Hinzu kommt, dass man nach drei bis vier gelesenen Arbeiten das Gefühl bekommt, alles sei sich ähnlich, sodass ich schlicht eine Pause machen muss, um den Kopf wieder ein wenig zu klären. In diesen Pausen greife ich dann zu Stift und Papier und bemühe mich kritzelnd und bemusternd einmal so gar nicht an die Prüfungen und die Arbeit zu denken, den Frust über die Misshandlung der deutschen Sprache zu vergessen und zu entspannen. Ich habe mir noch einmal Erins letztes Zendala-Template genommen und entstanden ist folgende kleine Kritzelei:

Erins Kreiskritzelvorlage Nr. 4 und die neue Wochenaufgabe der Diva

Aich diese Woche habe ich wieder zu Erins neuer Vorlage für eine Kreiskritzelei gegriffen. Ich wählte die kleine Variante mit dem Durchmesser von 11 cm und habe versucht, mich wieder einmal auf “alte” Muster zu besinnen. Eine Wohltat udn sehr entspannend. Es schaffte eine kleine erholsame Distanz zu dem Anspruch, ständig neue Muster zu suchen und zu verwenden.

Als ebenso entspannend habe ich die neue Wochenaufgabe der Diva empfunden, in der ein neues Muster ausprobiert und verwendet werden sollte. Diese A6-Karteikarte sehe ich erst einmal als Erprobung des Musters. Es hat Spaß gemacht und ich werde sicher in den nächsten Tagen Verwendung für dieses Muster in einer meiner Grafiken finden.

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