In der dieswöchigen Wochenaufgabe der Diva bezog sich Laura Harms auf einen Newsletter der offiziellen Zentangle-Seite (Hier), in dem kleine Bausteine für auf Gitter basierende Muster in einer Tabelle zusammengefasst sind. Ich habe mir eine eigene Bausteintabelle gezeichnet und in einer ersten kleinen Kritzelei (10 x 10 cm) das Muster A5 verwendet. Weitere Versuche werden folgen. Ich stelle auf alle Fälle diese meine Bausteinübersicht in meine Mustergalerie und stelle sie anderen Kritzlern gern zur Verfügung. Pbrigens macht es auch Spaß, dies einmal mit Kindern auszuprobieren, indem je zwei Kinder zusammenarbeiten und einer dem anderen vorgibt, welches Muster er zu zeichnen hat, ohne dass beide es sehen. Durch die Bezeichnung der Spalten und Zeilen in Form von Zahlen und Buchstaben funktioniert das ähnlich wie bei einem Schachspiel und die Musterbezeichnung ist eindeutig. In meiner Musterbausteintabelle habe ich bewusst Einschwärzungen und Schattierungen weggelassen, um doch noch eine gewisse Gestaltungsfreiheit zu ermöglichen.
121. Wochenaufgabe der Diva
In dieser Woche sollte man das Muster Birds on a Wire für die eigene Musterkritzelei nutzen. Entstanden sind quasi drei kleine Quadrate, die ich mir zuvor am Rechner arrangierte, ausdruckte und mit meinen Pigmentstiften mit verschiedenen Variationen dieses Musters füllte.
Starke Kontraste
In der dieswöchigen Challenge stellte die Diva die Aufgabe, mit dem Schwarz-Weiß-Kontrast zu spielen und egal auf welche Art in Beziehung zum Musterzeichnen zu setzen. Der Kontrast zwischen schwarzer und weißer Fläche ist der intensivste Hell-Dunkel-Kontrast und ich nutze ihn sehr gern in meinen Zeichnungen, wobei ich dann kontrastreiche Muster neben eher lineare Muster ohne diesen Kontrast, aber dann mit der Option des Schattierens , setze. So habe ich auch meine beiden kleinen Kritzeleien angelegt – zum einen habe ich jeweils schwarze neben helle (hier durch Nutzung von hellgelb getöntem und naturweißem Papier) Flächen gesetzt und danach mit den Mustern gespielt. Entstanden ist eine Kreiskritzelei, bei der ich nur sehr sparsam in die schwarze Fläche gezeichnet habe, um deren Wirkung nicht zu zerstören, und ein Monotangle, bei der nicht nur der Schwarz-Weiß-Kontrast zur Geltung kommt, sondern ebenso der Kontrast zwischen rein linearem Muster neben dem gleichen Muster in schattierter Form.
Eine weitere Challenge – Monotangles
Hier habe ich eine weitere Challenge entdeckt, veröffentlicht von Roy Stauffer. Während die Diva ein sehr breites Spektrum an Aufgaben stellt, hat sich Roy Stauffer auf Monotangles spezialisiert. Ein Monotangle ist eine kleine Zeichnung, in der man mit nur einem ausgewählten Muster auf ganz kreative Art umgeht, dieses Muster variiert in Größe, Gestaltung und Anordnung. Hin und wieder werde ich seine Aufgaben aufgreifen, um die Möglichkeiten einzelner Muster auszuloten.
Eines meiner Lieblingsmuster im floralen Bereich ist Fengle. Ich habe es bisher gern bei meinen Elfen genutzt als kleinen Blickfang, wie zum Beispiel als Blüte im Haar. Hier nun habe ich sie aus einem solchen Zusammenhang herausgelöst und einfach mit dieser Blütenform gespielt. Während des Zeichnens überlegte ich mir, dass eben diese Blüte nur zu gern allein gezeichnet wird, maximal noch kombiniert mit ähnlichen Blüten in gleicher Größe. Nun, nichts anderes habe ich bei meiner zweiten Zeichnung getan, allerdings habe ich sie zu Blütenrispen angeordnet zusammen mit Blättern und Knospen.
Divas Challenge #113: String Theory v. XXIV “Hip to be Square”
Diese neue Aufgabe der Diva nahm ich als Anlass, im klassischen Format 9×9 cm zu zeichnen und ganz bewusst mit den Mustern und den Schatten zu spielen. Ohne Schattierung sah dieses kleine Quadrat richtig langweilig aus. Es erstaunt mich immer wieder, wie mit ein wenig Graphit ein einfaches Bildchen an Tiefe gewinnt und eine Raumillusion entsteht.
Ich habe dieses Mal das Bild nicht gescannt, sondern fotografiert. Dadurch wirken die Schatten nicht so übertrieben hart und stark kontrastiert.
Noch einmal Mooka
Einfach so zur Entspannung zeichnen, dafür eignet sich das Muster Mooka wirklich wunderbar, da die Linie fließt und die Gesamtformen aus dem Handgelenk heraus wachsen. So sind nochmal zwei Mooka-Bilder entstanden: ein klassisches schwarz auf Weiß und eines, welches ich mit einem Silberstift, der durch den Scanne leider nur als weiße Linie zu erkennen ist, auf schwarzem Fotokarton.
Zendala Nr.50, Nummer 1 meiner neuen ATC-Serie Paysley und eine kleine Fingerübung
Die Sonne scheint und zaubert allen ein Lächeln ins Gesicht. Da stört auch die Kälte nicht. Licht und Farben tun einfach gut und streicheln die Seele. Und ich habe Urlaub und damit viel Zeit. Diese werde ich nutzen, um meine Galerien in den kommenden Tagen zu aktualisieren.
Ich habe den gestrigen Sonntag und den heutigen Vormittag genutzt, um eine kleine Kritzelei fertigzustellen, Erins 50. Zendala-Template zu gestalten und eine neue ATC-Serie Paysley zu beginnen. Doch schaut selbst:
2013 – Das Jahr der Schlange
Die Diva alias Laura Harms nahm in ihrer dieswöchigen Aufgabe Bezug auf das Chinesische Horoskop, nach dem wir uns nun im Jahr der Schlange befinden. Ganz spontan entstand folgendes kleine Bild im Postkartenformat.
Inzwischen jedoch habe ich mich noch ein wenig belesen. Das Jahr 2013 steht nicht einfach nur im Zeichen der Schlange, sondern im Zeichen der Wasserschlange, die als besonders klug, logisch denkend und besonders kreativ gilt. Sie erscheint sehr erdverbunden und wird mit der Weiblichkeit in Verbindung gebracht. Aber da, wo es Gutes gibt, gibt es auch immer Schattenseiten, denn sie steht ebenfalls für etwas / jemanden, der nach Außen sich anders präsentiert, als er innerlich tatsächlich ist. Sie gilt damit als undurchsichtig und sogar listig, als eitel und leidenschaftlich. In China wird die Wasserschlange als das weiseste Tier und als idealer Ratgeber in Konfliktsituationen verehrt.
Aus diesem Blickwinkel erscheint mir meine Schlange doch sehr gewöhnlich und brav und ich werde bestimmt im Laufe der kommenden Tage noch einen weiteren Gestaltungsversuch unternehmen.
Musterproben – Erins Zendala Nummer 44
Ich zeichne im Moment an einer relativ großen Grafik im A2-Format und genieße diese schöne große Fläche. Zugleich aber bin ich auch dabei, neue Muster auszuprobieren und auf meine ganz persönliche Tauglichkeit zu prüfen. Dies möchte ich natürlich nicht in einem großen Bild versuchen, sondern teste in kleinerem Format. Diesmal habe ich Erins aktuelles Template dafür genutzt. Gezeichnet habe ich mit meinem Rapidographen auf seidenmatt glänzendem hochweißem Papier (120g/qm).

















