Medienpräsenz

Freie Presse

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Seit gestern ist bis Ende August eine kleine Auswahl meiner Grafiken in der „Galerie der anderen Art“ zu sehen und nun zeige ich auch Pressepräsenz in der „Freien Presse“ Aue/Chemnitz (siehe Bild) und als Pressemitteilung auf der Seite der Stadt  Aue (hier). Gestern in der Galerie hatte ich ein wirklich tolles Gespräch mit dem Redakteur der „Freien Presse“ Rolf Pausch, der mich interviewte. Er sagte, meine Bilder zeigen ein Phänomen. Während man bei Bildern anderer Künstler auf Distanz gehen muss, um das gesamte Bild zu erfassen, würden meine Grafiken dazu einladen näher heranzutreten, um auf eine visuelle Entdeckungsreise zu gehen. Allen Besuchern wünsche ich daher eine schöne Augenreise beim Betrachten meiner Bilder.

Published in: on 3. August 2016 at 10:07  Comments (3)  
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Gastausstellerin in der „Galerie der anderen Art“ Aue

Es ist geschafft. Wochen intensivster Vorbereitung haben gestern einen ersten krönenden Abschluss gefunden. Es musste an so vieles gedacht werden und der Teufel liegt bekanntlich im Detail. Hintergrundpapier musste gekauft, zugeschnitten und später in die Rahmen, die natürlich auch noch gekauft werden mussten, eingepasst werden. Ich schrieb kleine Kärtchen für die einzelnen Bilder, laminierte sie, besorgte wieder ablösbares beidseitiges Klebeband, um diese an der Wand neben den Bildern zu befestigen, rahmte die Bilder und Perfektionistin, die ich nun mal bin, musste auch da alles millimetergenau passen. Meine Vita in Kurzform – diesen Tipp erhielt ich von dem Zeitungsredakteur der Freien Presse Aue/Chemnitz, der mich vorab auch noch via Mail für einen Zeitungsartikel interviewte – musste geschrieben und repräsentabel in Szene gesetzt werden. Hinzu kam, dass sich während des Rahmens der Bilder zeigte, dass eine Glasscheibe unschön angeschlagen war. Also musste ich noch einmal los und einen neuen Rahmen, der natürlich im Stil auch passen musste, besorgen. Gestern dann habe ich mit tatkräftiger Hilfe meiner Mutter und ihrer Schwester die Ausstellung aufgebaut. Geballte Frauenpower sozusagen, die auch nötig war, denn allein hätte ich das nie so gut hinbekommen. Zwischen all den schweißtreibenden Arbeiten musste ich mich dann noch den Pressekameras stellen (Link folgt, sobald verfügbar). Schön war es, das Feedback der Auer Pressesprecherin zu bekommen, die ganz begeistert war und sich freute, dass ich am kommenden Dienstag- und Mittwochnachmittag öffentlich zeichnen werde und gegebenenfalls anleite, wer sich traut, mit Stift und Papier Musterkacheln zu zeichnen. Sie mag versuchen, dort mitzumachen. Am anstrengendsten waren die Feinarbeiten am Ende des Aufbaus. Die Bilder hängen an einer Galerieschiene. Damit das Ganze stimmig aussieht, musste ich wieder und wieder auf die Leiter (und das bei meinem Höhenproblem) und die Höhe der Aufhängung einstellen und justieren. Aber schließlich war auch das geschafft. Schnell noch einmal mit einem Läppchen die Glasscheiben der Rahmen poliert, Visitenkarten ausgelegt und endlich konnte ich ein paar Fotos machen:

SAM_3979

meine Ausstellung - links

meine Ausstellung - rechts

Diese Großgrafiken zeige ich zu gegebener Zeit noch einmal im Detail .... Sie sind das Herzstück und stehen sinnbildlich für festgehaltene und erfüllte Träume

Diese Großgrafiken zeige ich zu gegebener Zeit noch einmal im Detail …. Sie sind das Herzstück und stehen sinnbildlich für festgehaltene und erfüllte Träume

An dieser Stelle möchte ich all denen danken, die mir immer wieder Mut machten, mich stärkten und halfen, diese Ausstellung auszurichten. Es ist schön, dass es euch gibt.

Allen Besuchern dieser Ausstellung wünsche ich eine zauberhafte Augenreise. Und in der „Galerie der anderen Art“ Aue gibt es so vieles zu entdecken, was ungewöhnlich ist und einfach nur begeistert.

Published in: on 31. Juli 2016 at 13:55  Comments (1)  
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Premiere – Meine erste Ausstellung

Entwurf Ankündigung 3

Nun rückt er näher, dieser berühmte Tag X, an dem ich mich mit meinen Bildern, vor allem mit meinen Großgrafiken, einem breiten Publikum stellen werde. Ich feiere meine Ausstellungspremiere:

Vom 1. – 31. August 2016 zeige ich eine kleine Auswahl meiner Bilder in der „Galerei der anderen Art“ in Aue im Erzgebirge als Gastausstellerin.  Ausgewählt habe ich eine Mischung aus bereits hier gezeigten Bildern, aber auch unbekannten Großgrafiken, die ich im August nach und nach auch hier zeigen werde.

Im Moment laufen die letzten Vorbereitungen. Die Bildauswahl ist getroffen, die kleinen Beschriftungskärtchen und meine Vita sind erstellt, der Pressetext ist in Arbeit. Ja, ich war sogar in einer Druckerei und habe mir meine großen Bilder, die zum Teil im DIN A2 – Format sind, 1:1 scannen und abspeichern lassen, sodass ich irgendwann davon vielleicht einmal Kunstdrucke anfertigen lassen oder sie für einen Kalender für das kommende Jahr verwenden kann. Möglichkeiten gibt es so viele. Nun bleibt mir nur noch eine lange Bahnfahrt, das Rahmen der Bilder und der Aufbau meiner Ausstellung einschließlich eines Termins mit der Pressefotografin. Das Lampenfieber bekomme ich gratis dazu, aber ich muss gestehen, es macht ausgesprochen Spaß, all das vorzubereiten.

Ich werde meine geneigten Leser hier auf dem Laufenden halten.

 

Published in: on 20. Juli 2016 at 13:03  Comments (1)  
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Ein bisschen mehr Schwarz

Der Schwarz-Weiß-Kontrast gilt in der Grafik als der stärkste Kontrast.  Durch ihn kann man Licht- und Schatteneffekte erzeugen und somit für Räumlichkeit sorgen und es entsteht eine gewisse Dramatik. Beim Zeichnen von Mustern werden so manche erst wirklich interessant und zu einem Blickfang, wenn man sich die Mühe macht, auch hier mit dem Schwarz-Weiß-Kontrast zu arbeiten.

©SB_sw01_17052016Neben den zarten Mustern treten die schwarzen Perlen mit ihren hellen Lichtreflexen besonders hervor und lenken so den Blick.

©SB_sw02_17052016

Bei meiner zweiten Musterzeichnung, in der ich unter anderem auch Muster aus meiner eigenen Mustergalerie verwendete, habe ich bewusst nur solche Muster ausgewählt, die erst durch die Schwarz-Weiß-Füllung einzelner Musterelemente wirklich zur Wirkung kommen.

Stripes – Streifen

In dieser Woche stellte Laura Harms alias Die Diva eine Wochenaufgabe, die mich ansprach, weil sie immer wieder Verwendung findet gerade auch in meinen großen Grafiken, an denen ich im Moment zeichne: Streifen. Und so habe ich zu meinem Sepiastift gegriffen und statt mit Grafit zu schattieren, verwendete ich einen entsprechenden Farbstift. Außerdem hatte ich Lust, auch wieder einmal mein Muster Jasmin zu verwenden, das im Hintergrund zu sehen ist.

©SB_oT_18042016

Gems / Edelsteine – eine kleine Anleitung

Auf vielfache Bitten und Nachfragen möchte ich dem Besucher meiner Kunstkramkiste heute eine kleine Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Zeichnen von Gems / Edelsteinen an die Hand geben. Bevor ich jedoch damit beginne, sind einige Vorbemerkungen wichtig, die zum Gelingen der Zeichnung beitragen sollen. Ich habe für die Farbgestaltung Polychromos-Farbstifte von Faber Castell verwendet. Diese Stifte gibt es in einer großen Farbvielfalt, besitzen eine wunderbar weiche Pigmentierung und die Farben lassen sich untereinander gut mischen, was wichtig ist, wenn man zum Beispiel opalisierende Steine zeichnen möchte. Außerdem lassen sich die Pigmente gut mit dem Papierwischer bzw. Estompen verteilen. Auch dieses Hilfsmittel ist unabdingbar für das Gelingen der Steine. Nach jeder Farbschicht, die ich aufgetragen habe, habe ich diese grundsätzlich mit dem Papierwischer „weichgezeichnet“ und geglättet – je nach Papierqualität entsteht so eine entweder sehr glatte Oberfläche (siehe auch mein letzter Beitrag) oder der Stein nimmt die Papierstruktur an. Entsprechend der eigenen Gestaltungsabsicht sollte also auch auf die Papierwahl geachtet werden. Statt eines Papierwischers kann man auch einen weißen Farbstift verwenden. Für die weichen Lichtreflexe am oberen und unteren Rand benutzte ich einen Radierstift (Tombow Mono Zero Ultra-Fine 2,3mm), der ähnlich wie ein Druckbleistift funktioniert, und für die starken Lichtreflexe einen weißen Hybrid-Gelroller 1,0mm.

Gerade Halbedelsteine zeichnen sich durch kleine Einschlüsse, Maserungen oder gar Marmorierungen aus. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Aus diesem Grund habe ich meine Anleitungen in insgesamt 9 Schritten erstellt und drei verschiedene Steine gestaltet. Am Beispiel des Steines A erkläre ich die einzelnen Schritte. Beispiele B und C habe ich entsprechend der Arbeitsschritte nummeriert. Für die fertige Zeichnung mit Fassung und die Gestaltung rund um den Stein verwendete ich Eco-Pigmentliner 0,1 von Faber Castell.

Stein A

SB_TutorialGemsA_18062016

SB_TutorialGems01_18062016Schritt 1:

Zeichne mit einem Pigmentliner die äußere Form des Steines.

Schritt 2:

Wähle dir drei Farben, in denen dein Stein erstrahlen soll. Nimm die hellste der drei Farben und grundiere ganz zart. Verwische diese Fläche mit dem Papierwischer. (Anmerkung: Dieses Verwischen habe ich nach dem Auftragen jeder Farbschicht durchgeführt, sodass ich das in den kommenden Arbeitsschritten nicht wiederholen werde.)

Schritt 3:

Nimm die nächstdunklere Farbe und lege diese Farbschicht so über die erste, dass im unteren Drittel des Steines die Farbschicht darunter unangetastet bleibt. Achte beim Verwischen darauf, dass sich ein fließender Farbübergang entwickelt.

SB_TutorialGems02_18062016

Schritt 4:

Wiederhole Schritt 3 nun mit der dunklen Farbe, wobei auch hier von der zweiten Farbe ein Bereich um die erste Farbe unangetastet bleiben soll.

Schritt 5 und 6:

Wiederhole die Arbeitsschritte 3 und 4 bis zur gewünschten Farbintensität. Vergiss das Verwischen nicht und achte darauf, dass die Farben zum Rand des Steines dunkler werden.SB_TutorialGems03_18062016

Schritt 7:

Lege nun mit einem sehr spitzen Buntstift die Einschlüsse, Maserungen oder Marmorierungen des Steines an, wenn du das wünschst. Verwische, denn so rückt diese Struktur optisch in das Innere des Steins.

Schritt 8:

Mit der dunkelsten Farbe kannst du die Struktur noch betonen. Ich nehme dafür auch gern einmal einen sehr spitzen schwarzen Farbstift, wenn der Stein eher dunkel ist. Verwische und erst dann legst du nun mit dem Radierstift die weichen Lichtreflexe am oberen und unteren Rand des Steines an, wobei der untere Lichtstreifen sehr nah am Rand sein sollte. Mit einem weißen Gelroller kannst du jetzt die Starke Lichtspiegelung auf die Oberfläche des Steines zeichnen. Durch Unterbrechungen der Spiegelung wirkt das authentischer. Auch im unteren Bereich können durchaus kleine Spiegelungen eingezeichnet werden.

Schritt 9:

Mit dem schwarzen Farbstift kannst du nun den Stein am Rand vorsichtig schattieren, sodass eine Raumillusion entsteht und der Stein an Tiefe gewinnt.

 

Der Stein an sich ist nun fertig, sieht aber noch recht langweilig aus. Und so wie im richtigen Leben wird er durch die richtige Fassung veredelt. Wir haben auf dem Papier dann noch die Möglichkeit, die Umgebung zu gestalten. Beachte, dass der Stein ein Körper ist und entsprechend einen Schatten wirft. Nutze für das Schattieren auch deine Farbstifte, die du für den Stein verwendet hast. Dadurch wirkt dieser leicht durchsichtig . Ich mische hier fast immer den Bleistift, den ich zum Schattieren des gesamten Bildes verwende, mit der Farbe des Steines.

SB_TutorialGemsA_Beispiel_18062016

 

Stein B und C

Farbwahl Stein B

Farbwahl Stein B

Farbwahl Stein C

Farbwahl Stein C

SB_TutorialGems01BC_18062016SB_TutorialGems02BC_18062016SB_TutorialGems03BC_18062016

SB_TutorialGemsB_Beispiel_18062016

SB_TutorialGemsC_Beispiel_18062016

Ich wünsche viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren, Nachmachen und Experimentieren.

Faszination Steine

Ich erwähnte bereits, dass das Zeichnen von Steinen doch eine gewisse Faszination bei mir auslöste. Vor allem liegt der Reiz auch darin, hier mit den Farbstiftfarben zu spielen und in gewisser Weise im Wechselspiel mit dem Lichtwunderbar mit Kontrasten auch umzugehen, sodass Tiefe entsteht, ja, man fast das Gefühl bekommt, man könne die Steine greifen und vom Papier pflücken. Das wird im Original noch dadurch gestützt, dass die Farbpigmente auf dem Papier schimmern – leider geht dieser Glanzeffekt durch das Scannen verloren.

Dieses Bild habe ich auf ein feinweißes A4-Blatt gezeichnet. Für die Steine verwendete ich meine Polychomos-Farbstifte von Faber Castell.

©SB_8sam03_09032016

Musterbeispiele 8sam

Letzte Nacht stellte ich mein neues Muster 8sam vor. Heute nun habe ich zwei kleine Mustererprobungen angefertigt und konnte dem Reiz der Steine nicht widerstehen. Und da diese Steine fast schon wie Bernstein anmuten, habe ich das Musterband coloriert, sodass es wie eine zarte goldene Kette anmutet und damit der dieswöchigen 257. Challenge der Diva, deren Aufgabe als Gastbeitrag von Amy Broady gestellt wurde, gerecht wird. Es ging darum, dem Bild einen Schimmer zu verleihen, es zum Glänzen zu bringen. Ich wollte nicht zu den herkömmlichen Gold- und Silber- oder zu Metallicstiften greifen. Also lasse ich mein Bild einfach durch das Dargestellte – Bernstein und Goldkettchen – glänzen.

©SB_8sam01_06032016

©SB_8sam02_06032016

 

Neues Muster: 8sam

Die 8 ist nicht einfach nur eine Ziffer. Neigt man sie um 90 Grad, hat man das Zeichen für die Unendlichkeit vor sich. Verbindet man diese zu einer Kette, entsteht ein neues Muster: 8sam …. gesprochen: achtsam …  als Sinbild für die Verkettungen im Leben eines jeden Menschen und die Verbindung zwischen ihnen, denen immer ein hohes Maß an Achtsamkeit gezollt werden sollte.

Dieses Muster sieht schwerer aus, als es ist. Ich wünsche meinen Lesern und Betrachtern viel Freude mit diesem neuen Muster.

©SB_Muster_8sam_06032016

Published in: on 6. März 2016 at 00:57  Comments (5)  
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Steine

Hin und wieder sind mir in verschiedenen Blogs mit Farbstiften gezeichnete Edel- bzw. Halbedelsteine begegnet, sodass ich das nun selbst einmal ausprobieren wollte. Ich bin fasziniert, mit welch geringen Mitteln man hier diesen edlen Charakter der Steine einfangen kann und wie schön sich das mit Mustern auch kombinieren lässt. Das wird mit großer Sicherheit nicht mein letzter gewesen sein und es drängt mich regelrecht, das einmal in einer großen Grafik einzusetzen oder eine kleine ATC-Serie anzufertigen.

Ich verwendete von Faber Castel meine Polychromos-Farbstifte.

©SB_Stone01_05032016~1

Published in: on 5. März 2016 at 13:37  Comments (3)  
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