How-to-do: Linienspiele 01

Wie gewünscht und angekündigt, möchte ich heute mit einem Miniprobierlehrgang für die Linienspiele beginnen. Anhand der Bilder sollten die kleinen Übungen nachvollziehbar sein. Am Ende steht dann immer eine kleine Anwendung. Alle Übungen, die in der kommenden Zeit hier zu finden sein werden, kann man natürlich miteinander kombinieren.

Es ist ratsam, zuerst auf einem nicht allzu großen weißen Blatt zu beginnen. Die Papierqualität sollte gut sein, denn auf rauhem Papier „hängt“ der Stift und die Linien werden nicht gleichmäßig und/oder fransen aus. Ebenso sollte man bei der Wahl des Stiftes darauf achten, dass er einen gleichmäßigen Farbmittelfluss besitzt und nicht aussetzt oder gar unschöne Kleckse hinterlässt.

Fangen wir also an mit der ersten Übung.

AM ANFANG IST DER PUNKT

Der Reiz der Linienspiele besteht darin, dass dort, wo Linien enger beieinander liegen und sich sogar in einem Punkt treffen durch die Linien, deren Abstände zueinander größer sind,  dem Betrachter zum einen die Illusion von Bewegung und Körperhaftigkeit vermitteln, zum anderen aber auch für einen Hell-Dunkel-Kontrast sorgen.

Auf meinem Musterblatt sind verschiedene Möglichkeiten zu sehen, wie man zwei Punkte auf spielerische Weise immer wieder miteinander verbinden kann.

Das dürfte nicht schwerfallen, da die Linien hier noch recht kurz sind.

Nehmen Sie sich nun ein leeres Blatt und setzen Sie zufällig 10 Punkte darauf. Nun verbinden Sie jeweils zwei Punkte miteinander, bis alle Punkte ihren Platz gefunden haben. Wenden Sie nun die kleine Übung von eben an und spielen Sie mit den Möglichkeiten, die Ihnen Ihre Vorgabe ermöglicht. Ein erstes kleines Linienspiel ist entstanden.

Viel Erfolg

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7 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Thank you for posting this! Vielen Dank!

  2. Ich danke Dir auch ganz dolle! Habe in den letzten beiden Tagen völlig entspannt in angenehmer und inspirierender Umgebung versucht, irgend etwas Ähnliches hinzubekommen (erstmal mit weichem Bleistift), aber ohne eine gewisse Art von Technik geht das nicht. Oder jedenfalls nicht gut, es sieht nicht harmonisch, sondern eher wirr aus. Ich freue mich sehr auf weitere Übungen!!

  3. Eine tolle Anleitung, um sich dieser ‚Technik‘ ganz mühelos zu nähern!
    Ein dickes Lob und großes Dankeschön dafür.
    🙂

  4. Danke für die Anleitung. Ich bin sehr fasziniert von Ashbee, hab mich aber nicht so richtig ran getraut. Jetzt werde ich gezielter rumprobieren.

  5. Lovely!

  6. Très joli !

  7. Als absolute Anfängerin sind diese Seiten mehr als hilfreich! Herzlichen Dank dafür


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