Erins Zendala Dare # 17

In dieser Woche stellte erin ein Template in Verbindung mit einer weiteren Aufgabe zur Verfügung – man sollte es gestalten in Gedanken an Menschen, die an Krebs erkrankten, allerdings unter positiven Gesichtspunkten. Auch ich habe innerhalb meines Verwandten- und Bekanntenkreises bereits die Berührung mit dieser schlimmen Erkrankung gehabt, allerdings steht es mir nicht zu, deren Geschichten hier zu erzählen. So habe ich einen anderen Weg gefunden, diese Aufgabe zu lösen. Ich habe durch die Menschen, denen es gelang, diese Krankheit zu überwinden, erfahren, dass sie bewusster leben gelernt haben, oft gerade auch die kleinen Wunder des täglichen Lebens genießen und achtsamer mit sich selbst umgehen. Was mich jedoch immer wieder bewegt, ist, dass eben auch bereits Kinder erkranken und es tatsächlich durch ihren Lebenswillen schaffen, zu überleben. Gerade ihnen soll mein Zendala gewidmet sein, habe ich es doch mit Lebensfreude und Liebe gefüllt, beides wohl die beste Medizin.

TanglePatterns Strings 08 – 011

Linda Farmer stellt auf ihrer Seite Tanglepatterns nicht nur immer wieder neue Muster vor, sondern seit nunmehr 11 Wochen jedes Wochenende einen neuen String, also Flächenteiler, mit Hilfe dessen man ein wenig üben kann. Ich stelle hier die bearbeiteten Vorlagen 08 bis 011 vor.

String 08
String 09
String 10
String 11

 

 

 

Erins Dare #16

Nachdem ich das letzte Template ausgelassen habe, weil ich einfach keinen Zugang dazu fand, habe ich heute als kleines Zwischenspiel – ich zeichne eben wieder an einer großformatigen Grafik – das neue Template von Erin genutzt, um mich ein wenig zu entspannen. ich nutzte die kleine Vorlage mit dem Durchmesser von 11cm. Danke Erin.

Mi2 – kleine Kritzelei

Heute habe ich mich nach einiger Zeit wieder einmal einer Wochenaufgabe der Diva gewidmet, die das Muster Me2 thematisierte, welches ich wirklich mag, weil es so schöne Variationsmöglichkeiten bietet. Eventuell werde ich in den kommenden Tagen noch ein wenig mehr mit diesem Muster spielen.

Die Größe dieser Zeichnung ist 20,5×20,5 cm.

Vom Entwurf zum fertigen Bild

Seit einiger Zeit schon habe ich einen Entwurf für eines meiner größeren Bilder liegen. Nun hatte ich mir neue Stifte von Staedtler bestellt und als ich sie bekam und der Faktor Zeit eine eher unwesentliche Rolle spielte, konnte ich endlich an die Umsetzung denken. Die Stifte bekommt man auch unter der Bezeichnung Staedtler Pigmentliner Marsgraphik. Ich kaufte mir ein Etui mit sechs Pigmentlinern in sechs unterschiedlichen Strichstärken von 0,05 bis 0,8.

Für mich sind das die Stifte, mit denen ich am liebsten zeichne und mit denen ich am besten umgehen kann.

In diesem Artikel aber möchte ich nicht nur über die Stifte berichten, sondern einfach einmal anhand von Bildern zeigen, wie meine größeren Grafiken entstehen.

Am Anfang steht der Entwurf, den ich auf das große Blatt, in diesem Fall Jaxon-Zeichenpapier 120g/qm in der Größe 30x40cm, übertrage, wobei ich mir natürlich Veränderungen vorbehalte.

Entwurf und Vorzeichnung
komplette Vorzeichnung mit ersten Mustern

Danach beginne ich die entstandenen Flächen mit Mustern zu füllen. Die Entscheidung, welches Muster ich für welche Fläche verwende, treffe ich ganz spontan. Nach und nach füllt sich so das gesamte Bild mit Musterflächen und denen, die ich unbemustert lassen möchte.

Es geht weiter mit dem Schattieren. Hier habe ich Bleistifte in den Stärken 2B, 5B und 6B verwendet, um durch die unterschiedlichen Grauwerte gerade bei den Kugeln eine größtmögliche Raumtiefe zu erreichen. Als Grundregel gerade beim Schattieren solch großer Bilder gilt: Beginn oben links – Ende unten rechts. So verhindert man, dass man mit dem Handballen das Graphit auf dem Blatt verschmiert. Hilfreich ist ebenfalls, sich ein weißes Blatt unter die aufliegende Hand zu legen.

komplette Musterflächen und Beginn mit dem Schattieren

Ich nehme mir immer sehr viel Zeit zum Schattieren, lege dabei Grauschicht über Grauschicht, sodass gleichmäßige Übergänge zwischen den Grauwerten entstehen, ohne dass ich einen Papierwischer verwenden muss.

fertige schattiertes Bild
Details
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Sommerwind

Was für ein Sommer. Regen, Gewitter, Stürme – alles ist vertreten, nur die Sonne macht sich rar. Laut Wettervorhersagen hat Petrus wohl für die kommenden Tage Besserung gelobt. Ich werde es erst glauben, wenn ich die Sonne auf meiner Haut spüre und endlich wieder einmal in den Genuss leuchtender Farben komme. Bis dahin greife ich zu meinen Buntstiften und Farben, um dieses Bedürfnis in mir zu stillen.

Gestern und heute zeichnete ich wieder einmal an einem Bild im A4-Format mit einem Mädchen, dessen Haare im Wind wehen. Ich mag warmen Sommerwind auf der Haut und im Haar, es ist voller Sinnlichkeit. Ursprünglich hatte ich dieses Bild nur als Zeichnung mit Pigmenttusche (Rotring Rapidograph 0,18) geplant, doch dann wollte ich einen Farbversuch wagen und habe das Original gescannt und ausgedruckt, um es mit Polycromos-Stiften von Faber Castell zu colorieren.

Erins Dare #14 – „Glockenblumen“

Vorgegebene Formen auflösen, ohne sie zu zerstören, hat für mich einen ganz eigenen Reiz. Erin stellte in ihrem Blog wieder ein Template zur Verfügung, bestehend aus einander verdeckenden Kreisen. ich wollte sie nicht einfach mit Mustern füllen, sondern ihnen sozusagen blumiges Leben verleihen. Und so sind diese Glockenblumen auf Leinenpapier in der Größe 18 x 18 cm entstanden. Danke Erin für diese schöne Inspiration.

Erins Dare #13 – zweiter Versuch und noch einmal Auraknot

Da mir Erins Zendalatemplate Nr. 13 ausgesprochen gut gefällt, habe ich eine zweite Variante gezeichnet. Verwendet habe ich meinen Rotring Rapidographen auf Büttenpapier Hammerschlag (18 x 18 cm), welches eine interessante, unregelmäßige, aber sehr edle Oberflächenstruktur besitzt, welches man leider hier im Scanne nicht erkennen kann. Aus diesem Grund habe ich das neue Muster Auraknot ebenfalls ein zweites Mal ausprobiert, ebenfalls auf dem Hammerschlagpapier (A4). Durch die Coloration mit Polycronos-Buntstiften wird die Oberfläche wenigstens in Ansätzen erkennbar.

Urlaubsbeginn

Heute ist mein erster regulärer Urlaubstag. Ein schönes Gefühl, sich einmal nicht vom morgendlichen Weckerkingeln dominieren lassen zu müssen. Ein schönes Gefühl auch, die Morgenstunden, in denen die Konzentrationsfähigkeit am größten ist und man nicht vom Tagesgeschäft erschöpft, zum Zeichnen zu nutzen. So ist heute ein ZIA auf einer A5-Karteikarte entstanden und das neue Muster „Auraknot“ habe ich auf einem Zuschnitt 9x9cm ausprobiert. Wenn jetzt noch das Wetter ein bisschen schöner werden würde, könnte ich meinen Balkon zum Minifreilichtattelier umgestalten.

Auraknot