Eukalyptus

Ich lerne gerade noch immer, mit all den Werkzeugen und Möglichkeiten von Procreate umzugehen. Es macht so viel Spaß. Ich bin im Probier- und Experimentiermodus und so entstand heute dieser kleine Eukalyptuszweig. Das Problem ist der richtige Punkt aufzuhören.

Kaktusliebe

Im Moment entdecke ich jede Menge neue Möglichkeiten, um meine kreative Energie zu kanalisieren. Ich bin hungrig auf neue Techniken, probiere sehr viel aus. Unter anderem habe ich einmal ein wenig mit diesem tollen Zeichenprogramm Procreate gearbeitet und da tun sich ganz neue Wege auf auch für zukünftige Illustrationen. Einen ersten Versuch möchte ich hier zeigen.

Alles neu

So lange ist es nun schon her, dass ich Euch hier an meinem Tun teilhaben lassen habe. Ich habe Instagram für mich entdeckt als neue Plattform. Zugleich entdeckte ich aber auch neue Kreativtechniken für mich neben dem Musterzeichnen. Zum einen ist das die Happy-Painting-Methode von Clarissa Hagenmeyer, bei der mit leuchtenden Aquarellfarben und anderen Zeichenmedien „gespielt“ wird und wunderbar Bilder entstehen, die nicht nur beim Gestalten gute Laune verbreiten. Zum anderen ist das das Sketchnoten unter Anleitung von Simone Abelmann mit ihren Funnysketchnotes. In beiden Techniken stapeln sich inzwischen hier meine Bilder und so möchte ich meinen Blog wieder ein wenig aufleben lassen.

Eines meiner Lieblingshappys ist mein „Happy Ponny“, gemalt für eine herzensgute Kollegin und Pferdeliebhaberin. 

Aber auch im Bereich der Sketchnotes, einer Methode, mit der man skizzenhaft mit einfachen Zeichen und Symbolen Gedanken, Gefühle und mehr visualisieren kann, bin ich erste Schritte gegangen. Ich werde so nach und nach meine Übungen, später dann auch meine Sketchnotes hier zeigen und fange heute mit einem Übungsblatt aus meinem Skizzenbuch an, auf dem ich angefangen habe, einfach einmal die unterschiedlichsten Dinge zu zeichnen und zu sammeln.

Auf ein Neues also. Eure Simone aus der Kunstkramkiste.

Gänseblümchenuniversum

Lange ist es her, dass ich hier in meinem Blog etwas geschrieben oder auch gezeigt habe. Das hatte einen guten Grund, denn in den letzten Monaten arbeitete ich an der Verwirklichung eines meiner ältesten Kindheitsträume: Mein eigenes von mir geschriebenes und illustriertes Buch. Drängender wurde der Wunsch, als ich am Ende des letzten Jahres als Folge meiner ersten Veröffentlichung eines meiner Märchen in der Märchenanthologie „Joshuas Märchenreich“ mit verschiedenen Autoren ins Gespräch kam. Vor allem der Kinderbuchautor John Barns ermutigte mich und bat mich darum, doch eine meiner kleinen Geschichten mal als Leseprobe an seinen Verlag senden zu dürfen. Ich stimmte zu, ganz ohne Erwartungen und dem Wissen, dass es nicht schaden könne, einmal zu sehen, wo man steht und vielleicht auch, um konstruktive Kritik zu erfahren. Das war dann wohl der berühmte Stein des Anstoßes. Bereits zwei Wochenspäter erhielt ich die Rückmeldung des DeBehr – Verlages, dass sie verzaubert seien und das ganze Manuskript haben wollten. Das gab es aber zu jenem Zeitpunkt nur in meinem Kopf, musste also so nebenbei zu Papier gebracht werden. Gesagt, getan …. neben meiner Arbeit als Lehrerin, deren Zeit sich gerade auch dadurch, dass ich eine Abschlussklasse zu unterrichten hatte und entsprechend reichlich mit Korrekturen beschäftigt war, nutzte ich jede freie Minute, um zu schreiben und mein „Gänseblümchenuniversum“ (Das ist eine Wortschöpfung meiner Tochter.) zu errichten. Beim Schreiben fiel mir auf, dass ich immer Bilder im Kopf hatte, die mich von einer Episode zur anderen führten. Und so hätte ich es nicht ertragen, wenn ein mir unbekannter Mensch die Illustrationen angefertigt hätte. Also griff ich zu meinen Farbstiften und zeichnete, zeichnete, zeichnete. Alles wurde vom Vertrag wohlwollend angenommen und nun ist das letzte Wort geschrieben, der letzte Strich gezeichnet und mir bleibt nur noch abzuwarten, wann das Buch in den Regalen stehen wird.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Mehr Informationen und die Möglichkeit zu einem Dialog mit dem Drachenmädchen Gänseblümchen erhaltet ihr auch hier bei Facebook.

Namasté

Namasté

In den letzten Monaten beschäftigte ich mich hin und wieder einmal mit den großen Themenbereichen Achtsamkeit und Meditation, für mich beides Aspekte, die untrennbar miteinander verwoben sind. Während dieser Auseinandersetzung stieß ich immer wieder auf den Gruß „Namasté“ und natürlich interessierte es mich, was dieser Gruß zu bedeuten hat. Ich recherchierte und fand Informationen, die mich wirklich zutiefst berührten:

Diese Grußform wird am häufigsten in der indischen Kultur verwendet. Beide Handflächen werden in Herznähe aneinander gelegt und der Kopf wird etwas nach vorn geneigt. Dieser Gruß ist mir schon mehrfach entgegen gebracht worden, wenn ich buddhistischen Menschen begegnet bin. Ich weiß, dass auch in Yoga-Kreisen diese Grußformel verwendet wird. Aber was bedeutet sie?

Das Wort Namasté entstammt dem Sanskrit, grob erklärt einer der ältesten überlieferten alt-indischen Sprachen. „nam“ steht als Zeichen für „sich verbeugen“, ist also eine zutiefst respektvolle Geste. Der Gruß Namasté ist entsprechend zu deuten als: 

„Ich beuge mich vor dem Göttlichen in dir.“

oder

„Du und ich , wir sind eins. Meine Seele grüßt die Deine Seele.“

In dieser Formel ist so viel Weisheit, denn sie bedeutet nicht nur, dass jedes lebende Wesen Respekt verdient, sondern auch, dass Menschen in der Lage sind, auf spiritueller Ebene einander zu erkennen und wertzuschätzen. In diesem Sinne möchte ich all meine Leser und Leserinnen in diesem Jahr begrüßen:

NAMASTÉ

2015 – Das Jahr der Ziege

Am 19.Februar hat das neue chinesische Jahr begonnen, das ganz im Zeichen der Ziege steht. Laut chinesischem Horoskop ist die Ziege ein soziales, verständnisvolles und friedliebendes Wesen mit einer kreativen Seite und genauen Vorstellungen von der Zukunft. In diesem Sinne stellte die Diva die Aufgabe, dementsprechend eine Musterkritzelei anzufertigen.

©SimoneBischoff_JahrDerZiege_22022015

Sugar Skulls

Auf der Suche nach Inspirationen und neuen Ideen für den Kunstunterricht stieß ich in den Weiten des www auf den Begriff der Sugar Skulls, zum teil farbenfroh gestaltete Totenköpfe, die alles andere als leblos aussehen. In der Kunst findet man zum Beispiel in den Vanitasstillleben Totenköpfe als Zeichen für die Vergänglichkeit, als Kontrast zum Leben, der allein durch sein Vorhandensein den Blick auf das lebendige selbst fokussiert. Mir hat diese Idee gefallen und so habe ich eine Schädelzeichnung angefertigt, diese kopiert und meinen Schülern in den letzten Stunden dieses Schuljahres zur freien Gestaltung – egal ob schwarz-weiß oder farbig – zur Verfügung gestellt. Egal welche Altersgruppe, die Idee wurde mit Begeisterung aufgenommen, sodass ich jetzt so viele Sugar Skulls habe, dass ich sie zu Beginn des kommenden Schuljahres in meinem Klassenraum als Bilderteppich ausstellen werde. Meine Schüler kennen mich so, dass ich oft mit ihnen mitmache. Das ermutigt sie und oft schauen sie sich kleine Handgriffe bei mir ab, etwas, was sich mit Worten oft nur schwer fassen lässt. Und so ist auch mein Sugar Skull auf einem A4-Blatt mit nicht ganz so guter und gewohnt edler Qualität entstanden. 

©SimoneBischoff_SugarSkull_04072014

Ein kleines großes Geschenk

Zurzeit sind die Arbeitstage angefüllt mit vielen Vertretungen, ungeplanten Pausenaufsichten und damit nichtvorhandenen Pausen und jeder Menge Unabwägbarkeiten. Das letzte Aufstöhnen, bevor es nach nun noch 11 Arbeitstagen in die wohlverdienten und wirklich notwendigen Ferien geht. Wohl dem, der all das noch mit Humor (er)tragen kann. Auch mich hatte es heute erwischt. Arbeit ohne Punkt und Komma und kaum Zeit, um Luft zu holen. Und doch zeigte sich ein Sonnenstrahl da, wo ich ihn so gar nicht erwartete. Meine Freundin Ina brachte  ihre große Tochter mit, die schulfrei hatte. Während wir brav schulmüde und ferienreife Kinder beschulten, saß das Mädel – die Autorin des Blogs REGENBOGENKAMELE – im Lehrerzimmer und zauberte mit ihren Stiften. Als ich dann ins Lehrerzimmer kam, überreichte sie mir folgendes Bild, welches mir nun nicht nur ein Dauerlächeln ins Gesicht zauberte, sondern nun als Gute-Laune-Bringer meinen Schreibtisch ziert. Ein ganz dickes Dankeschön an die junge Künstlerin, der ich von Herzen wünsche, dass sie nie die Lust an ihrem kreativen Tun verliert.

Schrift und Grafik

Ich habe hier Schrift und Bild miteinander vereint. Paulo Coelho ist mit seinen philosophischen Werken einer meiner Lieblingsautoren, unter anderem auch deshalb, weil er sich einer sehr schönen, poetischen Sprache bedient. Hier habe ich nun folgendes Zitat von ihm in Szene gesetzt:

„Diejenigen, die pflanzen, leiden manchmal unter Unwettern, unter den Jahreszeiten und ruhen selten aus. Doch anders als ein Gebäude hört ein Garten nie auf zu wachsen . Und da er die Aufmerksamkeit des Gärtners immer fordert, kann für denjenigen, der pflanzt, das Leben ein großes Abenteuer sein. Die Gärtner werden einander erkennen – denn sie wissen, dass jede Pflanze die Geschichte der ganzen Erde enthält.“

Zugleich habe ich das Muster „Pea-Nuckle“, welches die Diva in ihrer aktuellen Wochenaufgabe thematisierte, als Flächenfüller für den Hintergrund genutzt.

Die Zeichnung hat die Größe von 20x20cm und wurde mit dem Pigmentliner 0,05 und 0,5 gezeichnet.

 

Frühlingsbotin

Endlich duftet es nach aufbrechendem Grün. Wenn ich orgens zur Arbeit gehe, scheint mir schon die Sonne ins Gesicht und das Lied der Vögel begleitet mich. Überall brechen Knospen auf und man sieht kaum noch griesgrämige, schlechtgelaunte Gesichter.

Inspiriert von den Bildern von Normal J Burnell habe ich mich auch einmal an ein Porträt gewagt mit Elementen des Musterkritzelns. Es ist meine ganz persönliche Frühlingsbotin.

Größe: 21×29,5cm (Din A4)

Sakura Micron 0,05 und Bleistift 2B

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