Titelbild meines neuen Zeichenbüchleins

©SimoneBischoff_SkizzenbuchTitel_30012016

Auch wenn man lange hier nichts von mir liest, heißt das nicht, dass ich meine Stifte kalt werden lasse oder ich nicht mehr zeichne. Das ist etwas, was mir inzwischen zu einem Bedürfnis geworden ist. Vor einigen Monaten ließen ein Kollege und ich für unsere Schüler Skizzenbücher binden, in denen das Papier etwas strapazierfähiger ist, als in den Billigbüchlein, die man für gewöhnlich zu kaufen bekommt. Gedacht sind sie als Künstlerische Tagebücher, in denen die Kinder alles sammeln, was für sie künstlerisch irgendwie von Belang ist. Da ich vorab mich von der Qualität überzeugen konnte, ich positiv überrascht war von der Struktur bzw. Glätte des Zeichenpapiers, bestellte ich mir gleich einige Exemplare mehr. Der Vorteil dieser Bücher ist, dass die Titelseite in jungfräulichem Weiß erstrahlt und durch eine Klarsichtfolie vor Beschädigungen oder Verunreinigungen geschützt ist. Also machte ich mich ans Werk und gestaltete das Deckblatt. In der nächsten Zeit werde ich dann immer einmal kleine Kritzeleien zeigen, die ich hier festgehalten habe.

Den Anfang mache ich mit zwei Zeichnungen, bei denen ich einen ähnlichen Aufbau wählte, aber einmal ausloten wollte, wie sich die Formatwahl auswirkt. Das Quadrat  bietet die Option, dass man die Zeichnung wirklich aus allen Richtungen betrachten kann. Man entscheidet nicht sofort spontan, was ist oben und was ist unten. Bei der zweiten Zeichnung war es bereits bei der Anlage der Basislinien (Strings) irgendwie so, dass ich das Gefühl bekam, mich entscheiden zu müssen – Hoch- oder Querformat. Und auch nach Vollendung änderte sich das nicht. Sicher kann man auch ein solches Rechteck drehen und aus allen Richtungen betrachten. Doch unsere tief sitzenden Sehgewohnheiten verlangen wahrscheinlich nach einer entsprechenden Entscheidung. Die gängigen DIN-Normen für Papierformate fordern regelrecht auf, eine solche Entscheidung zu treffen. Entspannender ist es demzufolge, ein Format zu wählen, das uns keinerlei Gerichtetheit der Betrachtung abverlangt und somit verhindert, dass wir uns schon Gedanken machen müssen um das Aussehen des Bildes, noch ehe man überhaupt begonnen hat zu zeichnen. Infrage kommen entsprechend nur das Quadrat oder der Kreis. Zeichnen und dabei sich zentrieren, sich entspannen und einmal frei sein von jeglichem Entscheidungszwang – das ist es, was das Musterzeichnen so meditativ werden lässt.

©SimoneBischoff_Skizzenbuch_oT01_30012016

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Kleine Geschenke ….

…. erhalten die Freundschaft. Große auch.

In den letzten Tagen durfte ich die Gastfreundschaft einer meiner liebsten Freundinnen im Schwarzwald genießen. Und wie es so üblich ist, habe ich ihr natürlich ein Gastgeschenk mitgebracht, eines, das sie so nicht zu kaufen bekommt. Ich hatte noch einen Caffee-To-Go-Becher in der Originalverpackung liegen, bei dem man das Design selbst festlegen konnte, indem man zwischen die äußere durchsichtige und die innere Becherwand ein Bild einfügen konnte. So habe ich die beigefügte Schablone verwendet, um diesen Becher für meine Freundin zu gestalten.

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Die Tage bei ihr waren wirklich bezaubern. Viel Natur, viel Wasser und doch auch Städtetouren, die mein Bedürfnis nach Kultur befriedigten, sorgten dafür, dass ich wirklich einmal entspannen konnte. Und so habe ich für die beiden in den freien Minuten oft draußen gesessen und an einem Sommerbild gezeichnet in der Größe 44 x 57 cm. Auch dieses Bild machte ich den beiden zum Geschenk, das dankbar angenommen wurde.

Besonders reizvoll an dieser Grafik ist die Mustervielfalt, die ich erbringen musste, um all die Bänder und Bordüren zu füllen. Bei dieser Menge war das schon eine ordentliche Herausforderung. Die floralen Formen und Federn geben dem Bild Leichtigkeit und durchbrechen die Starre der Musterstreifen.

Sommer - Gesamtansicht

Sommer – Gesamtansicht

Detail 1

Detail 1

Detail 2

Detail 2

Detail 3

Detail 3

Published in: on 24. Juli 2015 at 11:58  Comments (8)  
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Farbenrausch – Teil 4

Auch heute möchte ich dem geneigten Leser und Betrachter weitere Farbrauschbilder zeigen. Um ehrlich zu sein, sind es diejenigen, die mir in ihrer Leichtigkeit und ihrer frühlingshaften Wirkung am liebsten sind. Mein absoluter Favorit ist das erste Bild. Die Farbtupfen bestimmten in ihrer Zufälligkeit die Anordnung der verschiedenen Blüten und der Blätter. Das zweite und dritte Bild nähern sich eher den Linienspielen an – etwas, was ich gelegentlich zur Entspannung noch immer gern zeichne. Linien haben eben immer wieder eine ganz besondere Ausdruckskraft.

©SimoneBischoff_oT10_Maerz2015

©SimoneBischoff_oT11_Maerz2015

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Farbenrausch – Teil 3

Zuallererst wünsche ich allen ein schönes Pfingstfest. Zumindest bei mir strahlt die Sonne, streichelt die Haut und lässt die Farben leuchten. Auch heute möchte ich an dieser Stelle wieder drei meiner kleinen Farbkritzeleien zeigen, passend zur Jahreszeit und zur Sonnenstimmung.

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©SimoneBischoff_oT08_Maerz2015

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Published in: on 24. Mai 2015 at 16:38  Comments (1)  
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Farbenrausch – Teil 2

Hier nun die Fortsetzung meiner kleinen Bilderserie, die ich gestern begonnen habe, hier vorzustellen. Die Technik ist die, wie im vorherigen Artikel beschrieben. Für all jene, die dies einmal auch ausprobieren wollen ein kleiner Tipp: Es ist wichtig, ganz frische Pigmentliner zu verwenden, bei denen die Tusche noch fließt. In dem Moment, in dem die Spitze nicht mehr ganz so feucht ist, kratzt sie sozusagen die Pigmente der Farbe so vom Papier zusammen, dass diese die Spitze verkleben und damit erst einmal unbrauchbar macht. Es braucht dann ein Blatt Schmierpapier, um die Spitze wieder “freizukritzeln”. Das ist nicht nur mühselig, sondern stört auch den Zeichenfluss.

©SimoneBischoff_oT04_Maerz2015

©SimoneBischoff_oT05_Maerz2015

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Published in: on 23. Mai 2015 at 16:46  Comments (1)  
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Farbenrausch – Teil 1

Ich habe hier im Blog nun doch eine etwas längere Pause eingelegt, was der Menge an Arbeit in meinem Beruf – es war mal wieder Prüfungszeit – und privaten Gegebenheiten geschuldet war. Natürlich habe ich trotzdem zu meinen Stiften und Papier gegriffen, doch allzu oft fehlte es mir dann an der nötigen Motivation, am Abend dann noch die Bilder zu scannen und hier einzupflegen. Nun aber liegt ein langes Pfingstwochenende vor mir und so nach und nach zeige ich dem geneigten Besucher meiner Kunstkramkiste all die kleinen Schätzchen, die entstanden sind.

Wie ich es in meinem Artikeltitel bereits angedeutet habe, gab es in den letzten Wochen eine Zeit, in der ich einem gewissen Farbenrausch erlegen war. Geschuldet ist das dem Wunsch nach meinem Geburtstag mich bei ganz lieben Menschen via Karte zu bedanken, weil sie mir gemeinsam einen meiner Herzenswünsche erfüllten und mich mit einer Nähmaschine beschenkten – auch an dieser Stelle noch einmal ein ganz großes und von Herzen kommendes Dankeschön all jenen, die sich daran beteiligten. Ihr seid wunderbar.

Um in diesem Artikel nicht gleich mit der großen Farbkeule zu winken, werde ich entsprechend immer nur ein paar der entstandenen Bilder, die sich in der Größenordnung 10 x 10 cm bewegen, pro Artikel zeigen. Die Technik ist jedoch bei allen die gleiche: Ich habe Aquarellpapier mit Aquarellfarben grundiert, mal in zarten lasierenden Farbtönen, mal in kräftigen Orangetönen …. hier habe ich wirklich aus dem Vollen geschöpft. Danach nutzte ich zum Teil die durch die Farbverläufe entstandenen Flächen als Vorgabe für die Mustergestaltung. Gab es keine, ließ ich die Tusche einfach in Musterform aufs Papier fließen. Durch die Struktur des Aquarellpapiers und der darauf befindlichen Farbpigmente gestaltete es sich nicht immer als einfach, eine gleichmäßige Linienführung hinzubekommen oder zu schwärzende Flächen gleichmäßig zu füllen.

©SimoneBischoff_oT01_Maerz2015

©SimoneBischoff_oT02_Maerz2015

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Published in: on 22. Mai 2015 at 17:18  Comments (2)  
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193. Wochenaufgabe der Diva – Gastaufgabe von Holly Atwater “THX”

In den Vereinigten Staaten wurde am Dienstag der sogenannte Veteran´s Day gefeiert, eine Möglichkeit, um einfach einmal Danke zu sagen. So kam Holly Atwater auf die schöne Idee, das amerikanische Kürzel für Danke – THX – aus Mustern zusammenzusetzen und diese in einem Kritzelbildchen miteinander zu kombinieren. 

Verwendet werden sollte:

Trio (pattern by CZT, Hanny Waldburger)
Huggins (by Zentangle)
Xyp (by Zentangle)

Ich habe wieder einmal nach langer Zeit auf meine A6-Blankokarteikarten zurückgegriffen und mit einem Sepiastift 0,1 gezeichnet. Schattiert habe ich mit einem ganz neu erstandenen Polychromos Dark Sepia. Das Zeichengefühl  war viel weicher und geschmeidiger, als beim Schattieren mit einem Bleistift. Und auch das entstandene Bild empfinde ich als gefälliger, da die Kontraste zwar vorhanden, aber nicht so hart sind.

Trio - Huggins - Xyp THX

Trio – Huggins – Xyp
THX

 

Weekly Challenge #192: “UMT – Seton by Cris Letourneau”

Auch in dieser Woche stellte Laura Harms alias die Diva in ihrem Blog die Aufgabe, ein festgelegtes Muster – Seton von Cris Letourneau – zu verwenden. Ich habe mit diesem Muster ein wenig gespielt, habe florale Formen in Beziehung zu den geometrischen Begrenzungen gesetzt und durch behutsames Schattieren mit einem 6B-Bleistift dem ganzen Tiefe verliehen.

Seton

Seton

Yuma und Betweed – Mustererprobungen

Einmal im Monat stellt Laura Harms alias Die Diva in ihrem Blog im Rahmen der wöchentlichen Challenges die Aufgabe, ein vorgegebenes Muster auszuprobieren. Dazu gehörten in den letzten Wochen die Muster Yuma und Betweed. Yuma passt wunderbar in diese Jahreszeit, sodass ich dem Reiz nicht widerstehen konnte und mit einem warmen Rotbraun das 12x12cm große Bildchen colorierte. Bei beiden Bildern habe ich einen neuen Stift mit der Strichstärke 0,03, auswechselbarer Spitze und nachfüllbar ausprobiert, sodass diese zarte Strichführung möglich wurde. 

 

Yuma

Yuma

 

Betweed

Betweed

Published in: on 2. November 2014 at 13:48  Comments (9)  
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Duotangle

In dieser Woche stellte Laura Harms alias Die Diva die Aufgabe, Nuster zu nutzen, deren Bezeichnung mit dem gleichen Buchstaben beginnen, wie der eigene Name. Besonders hilfreich ist dafür die Seite von Linda Farmer, die aus aller Herren Länder Zeichenanleitungen für Muster vereint, die inzwischen zu einer beachtlichen, alphabetisch geordneten Musterbibliothek angewachsen ist. Und so sind gestern und heute gleich zwei Musterkritzeleien entstanden. Für das erste verwendete ich die Muster Showgirl und Birds on a Wire auf Bristolpapier 160 g/qm. Ich zeichnete mit einem Copic-Pigmenttuschestift der Stärke 0,05 und meinen Polychromos-Farbstiften in den Farben Permanentgrün Oliv, Indanthrenblau und Purpurviolett. Am Ende nahm ich den weißen Farbstift und verwendete ihn als Weichzeichner, wodurch die Farben eindeutig an Leuchtkraft gewannen.

Für die zweite Zeichnung nutzte ich ebenfalls Auf Bristolpapier mit Eco Pigment Linern die Muster Summer Sitter und Borbz.

Außerdem möchte ich an dieser Stelle auf einen neuen Blog hinweisen. Meine Tochter Sarah scheint in meine Fußstapfen zu treten und hat ihren eigenen Blog Blue Spirit Arts eröffnet, bereits angefüllt mit ersten Grafiken und auch Musterzeichnungen in ihrem ganz eigenen Stil. Einen Klick ist es wirklich wert.

©SimoneBischoff_Diva178b_29072014

©SimoneBischoff_Diva178a_29072014

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