Von Entladungen und Kraftbildern

Die Neurographik hat mich tatsächlich gepackt. Es gibt kaum einen Tag, an dem ich mich nicht damit beschäftige. Neben all der Arbeit, die die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des täglichen Homeschoolings mit all den Frust- aber auch schönen Momenten fordert, ist das Neurographieren ein wunderbarer Gegenpol. Ich mache gerade den Basiskurs bei Jörg Lehmann, einem wirklich ambitionierten Trainer, der zugleich auch Neuroartist ist. Begonnen habe ich ihn mit einer gesunden Neugier mit dem Gedanke im Kopf: ´Na mal schaun. Sieht ja alles ganz nett aus.´ Doch je tiefer ich in die Materie eintauche und anfange zu begreifen, dass das mehr ist, als nur mal eben ein hübsches Bild zu malen, umso mehr brenne ich dafür. Gestern Abend nun durfte ich die Trainerin Petra C. Neudecker in einer der Kreativgruppen bei Facebook erleben und ihre Geschichte zeigte so einige Parallelen zu mir. Mit einer recht großen Gruppe führte sie uns durch einen Einführungsabend mit einer Entladung und ich konnte, anders als bei Jörg Lehmann, einmal den künstlerischen Anspruch an mich und damit den inneren Kritiker ausblenden. Ich denke, genau das ist es, was den Unterschied zwischen Neurographik und Neuroart bzw. -design ausmacht. Ergebnis dieses Abends ist nun, dass der Weg, auf dem ich gerade einmal so die ersten eineinhalb Schritte gegangen bin, für mich genau in die richtige Richtung geht und ich, wenn ich anfang März den Basiskurs beendet haben werde, mindestens mit dem Spezialistenkurs, besser noch mit dem Trainerkurs Nägel mit Köpfen machen werde.
Auf den Bildern ist besagte Entladung zu sehen. Erstaunlich, dass mit dem Thema Neuorientierung – jede Neurographik steht unter einem Thema – meine Farbwahl ganz anders war als sonst und ich tatsächlich den Mut hatte, auch Textmarker einzusetzen. Allerdings brachte das das Papier ziemlich an seine Grenzen.
Das zweite Bild ist ein Kraftbild und irgendwie ist ganz intuitiv meine innere Sonne als mein ganz persönlicher Kraftspender auf das etwas größere Format gewandert. Alles ist Intuition, nichts geplant und oft entwickelt der Stift ein Eigenleben. Alles ist in Bewegung und in einem Prozess. Das ist megaspannend.

ENTLADUNG
KRAFT – MEINE INNERE SONNE

Neuroart

Inzwischen habe ich einiges gelernt über die 10 Prinzipien der Neurographik, über Spiralen und den Torus. Schon vor wenigen Wochen entstand dieses Bild in einer Zeit, in der ich bedingt durch die Besonderheiten dieser Zeit viel mit mir allein war und zugleich die Zeit auch nutzte, um in mich zu gehen, in mich hineinzuhören und zu hinterfragen, wie es für mich weitergehen soll und kann. immer mehr erkenne ich inzwischen, dass mir die Neurographik ganz neue Wege eröffnet. Als ich das folgende Bild malte, entstand rein intuitiv diese Spirale …. später sollte ich bei einem Webinar lernen, was Spiralen, speziell Entwicklungsspiralen wirklich bedeuten.

Mixedmedia auf A3

Neurographik der Harmonie

Ich beschäftige mich auf der Basis der Minitutorials zu den Prinzipien der Neurografik von Jörg Lehmann mit dieser speziellen Form, um neue kreative Kanäle zu öffnen und zu erschließen. Eines dieser Prinzipien ist das der Harmonie. Ich ließ mich so sehr darauf ein, dass diese Neurografik entstand, in der ich nach Fertigstellung der Vernetzungen sofort den Menschen erkannte, verwurzelt und doch offen für alles.

Mixedmedia auf Aquarellpapier A3

Neurografisches Zeichnen

Vor kurzem stieß ich auf der Suche nach Inspiration auf Bilder, die mich sehr berührten. Sie waren zumeist ungegenständlich und zeichneten sich dadurch aus, dass alles wunderbar organisch miteinander verflochten war und dadurch auf mich sehr harmonisch wirkte. Bei genauerer Recherche stieß ich immer wieder auf den Namen Jörg Lehmann und weiterhin auf das Institut für Kreativitätspsychologie. Ich las und schaute und schaute und las und traute mich dann, mich dieser intuitiven Zeichenmethode hinzugeben. Nein, es sind keine geplanten Bilder mit dem Anspruch Kunst zu sein. Alles geschieht aus dem Moment heraus, spontan und ohne großes Nachdenken. Und so, wie alles fließend auf Papier gebannt wird, fangen dann auch die Gedanken an zu fließen oder eben auch zur Ruhe zu kommen. Im Folgenden möchte ich euch an diesen Ergebnissen und den damit verbundenen Prozessen teilhaben lassen. Inzwischen habe ich mich für den Basiskurs Neurographik angemeldet. Jörg Lehmanns Newsletter mit den Prinzipien neurographischen Zeichnens in Form kurzer Videos kann ich jedem Interessierten nur ans Herz legen. Und ein „Ich kann nicht zeichnen“ gibt es hier nicht. Einfach anfangen, einfach tun.

Nach diesem ersten Versuch hatte ich das Bedürfnis auf einem runden Format zu zeichnen und zu malen. Ich realisierte, wie gut mir das tat und wie sehr mich diese Technik in die Balance brachte.

Es folgte der erste Versuch eines neurographischen Baumes, noch unwissend und dadurch wohl zum Teil noch zu verkopft. Ich möchte ihn trotzdem hier zeigen. Und doch ist ganz viel intuitiv aufs Papier gekommen – großformatig auf A3-Aquarellpapier. Zugleich habe ich meine Aquarellstifte ausprobiert und hatte gelernt, dass Kreise und Vernetzungen wichtig sind.

Ich bleibe auf alle Fälle dran an diesem Thema und bin wieder einmal gespannt auf die bevorstehenden Entwicklungen und Möglichkeiten. Ich werde berichten.

Happy Angel

Ich habe mich dazu entschlossen, aus meinen Bildern einen Kalender für 2021 zu gestalten. Und wie kann man ein Jahr besser beginnen, als mit einem Schutzengel? Ich hatte diesen Engel schon einmal auf rundem Aquarellpapier wesentlich kleiner gemalt. Jetzt habe ich ihn auf das A3-Format gebannt. Es ist schwer, die Schimmerfarben in Szene zu setzen. Gemalt habe ich mit nur vier Farben aus meinem vanGogh-Aquarellkasten plus zwei Schimmerfarben, die ich auch in diesem Kasten habe.

Happy Feathers

Ich kann es einfach nicht lassen, bin ein Suchti. Da ich meine Wohnung nun genug geputzt habe, bringe ich Farbe und Leichtigkeit aufs Papier und in mein Herz mit meinen „Happy Feathers“. So langsam kristallisiert sich heraus, welche Bilder ich für meinen geplanten Kalender 2021 auswählen werde. Die Federn sind mit Sicherheit dabei.

Mixedmedia Happy Feathers

Suchtfaktor Happy Painting

Seit einigen Monaten bin ich dem Happy Painting verfallen, welches von Clarissa Hagenmeyer gelehrt wird und dessen Technik sie in drei zauberhaften Büchern erklärt. Immer wieder entstehen kleine Bilder unter ihrer Anleitung, aber inzwischen merke ich, wie sich daraus ein für mich ganz eigener Stil entwickelt. Was sie alle gemeinsam haben, ist diese Leichtigkeit, dieses Nichtperfektseinmüssen und die Freude an der Leuchtkraft und dem Fluss der Farben. Final dann noch mit den Stiften über das Bild zu huschen und Akzente zu setzen, bereitet nochmal zusätzliche Freude. Hier nun einige große und auch kleinere Bilder, die in der letzten Zeit entstanden sind.

Kleiner Regenpanda
Herzmenschenbaum
Fräulein Happy Nix
Happy Flora
Happy Herbst

Schmetterling im Winter

Was passiert mit Schmetterlingen im Winter? Ganz einfach – sie verwandeln sich in Edelsteine.

Diesen Schmetterling zeichnete ich in in der Größe 21×30 cm und verwendete Staedtler Pigment Liner und Polychromos-Farbstifte von Faber Castell.

Schmetterling im Winter

 

Steine und Perlen

Meine Ausstellung in der „Galerie der anderen Art“ in Aue geht nun in die Endrunde und so werde ich nach und nach hier einige meiner Bilder, die ich dort ausstellte, zeigen. Da ich aber auch in der Zwischenzeit nicht ganz untätig war und bin, wird es auch neues zu sehen geben.

Noch immer faszinieren mich Steine und es sind Perlen mit ihrem ganz eigenen Glanz dazu gekommen. Noch in der letzten Woche vor dem Aufbau der Ausstellung zauberte ich so drei Grafiken mit eben dieser Thematik: „Perlen und Steine“ Die Grafiken haben eine Größe von je 21 x 29,7 cm und wurden von mir auf guten Bristol-Papier (250 g/qm) gezeichnet – mein absoluter Favorit, wenn es um die Wahl guten Papiers geht. Die Glätte der Oberfläche lässt auch die Steine und Perlen in ihrer Farbigkeit schimmern und es ist eine gute Ausarbeitung feinster Farbnuancen mit den Polychromos-Farbstiften möglich. Versuche auf Papieren mit einer rauen Oberfläche ergaben nicht diese Brilliance, haben aber auch ihren ganz eigenen Reiz, wie auf den folgenen 9 x 9cm – Quadraten zu sehen ist.

"Perlen und Steine" - links - Galerie der anderen Art Aue

„Perlen und Steine“ – links – Galerie der anderen Art Aue

 

"Perlen und Steine" - Mitte - Galerie der anderen Art Aue

„Perlen und Steine“ – Mitte – Galerie der anderen Art Aue

 

"Perlen und Steine" - rechts - Galerie der anderen Art Aue

„Perlen und Steine“ – rechts – Galerie der anderen Art Aue

 

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Faszination Steine

Ich erwähnte bereits, dass das Zeichnen von Steinen doch eine gewisse Faszination bei mir auslöste. Vor allem liegt der Reiz auch darin, hier mit den Farbstiftfarben zu spielen und in gewisser Weise im Wechselspiel mit dem Lichtwunderbar mit Kontrasten auch umzugehen, sodass Tiefe entsteht, ja, man fast das Gefühl bekommt, man könne die Steine greifen und vom Papier pflücken. Das wird im Original noch dadurch gestützt, dass die Farbpigmente auf dem Papier schimmern – leider geht dieser Glanzeffekt durch das Scannen verloren.

Dieses Bild habe ich auf ein feinweißes A4-Blatt gezeichnet. Für die Steine verwendete ich meine Polychomos-Farbstifte von Faber Castell.

©SB_8sam03_09032016

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