In der dieswöchigen Challenge stellte die Diva die Aufgabe, mit dem Schwarz-Weiß-Kontrast zu spielen und egal auf welche Art in Beziehung zum Musterzeichnen zu setzen. Der Kontrast zwischen schwarzer und weißer Fläche ist der intensivste Hell-Dunkel-Kontrast und ich nutze ihn sehr gern in meinen Zeichnungen, wobei ich dann kontrastreiche Muster neben eher lineare Muster ohne diesen Kontrast, aber dann mit der Option des Schattierens , setze. So habe ich auch meine beiden kleinen Kritzeleien angelegt – zum einen habe ich jeweils schwarze neben helle (hier durch Nutzung von hellgelb getöntem und naturweißem Papier) Flächen gesetzt und danach mit den Mustern gespielt. Entstanden ist eine Kreiskritzelei, bei der ich nur sehr sparsam in die schwarze Fläche gezeichnet habe, um deren Wirkung nicht zu zerstören, und ein Monotangle, bei der nicht nur der Schwarz-Weiß-Kontrast zur Geltung kommt, sondern ebenso der Kontrast zwischen rein linearem Muster neben dem gleichen Muster in schattierter Form.
Eine weitere Challenge – Monotangles
Hier habe ich eine weitere Challenge entdeckt, veröffentlicht von Roy Stauffer. Während die Diva ein sehr breites Spektrum an Aufgaben stellt, hat sich Roy Stauffer auf Monotangles spezialisiert. Ein Monotangle ist eine kleine Zeichnung, in der man mit nur einem ausgewählten Muster auf ganz kreative Art umgeht, dieses Muster variiert in Größe, Gestaltung und Anordnung. Hin und wieder werde ich seine Aufgaben aufgreifen, um die Möglichkeiten einzelner Muster auszuloten.
Eines meiner Lieblingsmuster im floralen Bereich ist Fengle. Ich habe es bisher gern bei meinen Elfen genutzt als kleinen Blickfang, wie zum Beispiel als Blüte im Haar. Hier nun habe ich sie aus einem solchen Zusammenhang herausgelöst und einfach mit dieser Blütenform gespielt. Während des Zeichnens überlegte ich mir, dass eben diese Blüte nur zu gern allein gezeichnet wird, maximal noch kombiniert mit ähnlichen Blüten in gleicher Größe. Nun, nichts anderes habe ich bei meiner zweiten Zeichnung getan, allerdings habe ich sie zu Blütenrispen angeordnet zusammen mit Blättern und Knospen.
Lebenszeichen
Nein, ich bin nicht in der Versenkung verschwunden. Und nein, meine Freude am Musterzeichnen hat nicht nachgelassen. Im Gegenteil – sie ist ungebrochen, sodass ich momentan dabei bin, an einer richtig großen Grafik zu zeichnen, die natürlich neben meinem eigentlichen Beruf all meine Zeit einfordert. Ich hoffe, dass ich sie jetzt über die Pfingstfeiertage fertig bekomme und sie dem geneigten Leser und Betrachter zeigen kann. Das Schmuddelwetter hier im Westen Deutschlands lädt ja doch mehr dazu ein, sich in den heimischen vier Wänden gemütlich bei kreativem Tun oder mit einem guten Buch einzurichten.
Da aber zunehmend leicht irritierte Äußerungen an mich herangetragen wurden, warum ich denn nichts mehr kritzle, habe ich heute zwei kleine Grafiken im Kreisformat, die ich gern zeigen möchte.
Das erste habe ich auf getöntem Papier (120g/qm) gezeichnet und passt wunderbar zu dieser Jahreszeit, in der überall das Leben sprießt und die Knospen aufbrechen.
Bei der zweiten Zeichnung habe ich mich von der 118. Wochenaufgabe der Diva inspirieren lassen, in der das Muster “Kuke” verwendet werden sollte. Ich habe dieses Muster zum einen als Flächenteiler, aber auch als Gestaltungsmittel genutzt.
„Zentangle® – Kreativität und Entspannung beim Zeichnen“
Seit Anfang März gibt es auf dem Buchmarkt nun endlich das erste deutschsprachige Buch über diese wunderbar entspannende Zeichentechnik, gemeinhin von den Amerikanern als Zentangle® benannt. Der Titel der Originalausgabe von Kass Hall, einer australischen Kunstlehrerin und Künstlerin, „Zentangle Untangled – Inspiration and Prompts for Meditative Drawings“ erschien 2012 und ist in seiner Übersetzung „Zentangle® – Kreativität und Entspannung beim Zeichnen“ durch den frechverlag GmbH Stuttgart auch für den deutschsprachigen Interessenten zu bekommen.
Das Äußere des Buches spricht den Betrachter sofort an. Kleine quadratische Zeichnungen mit unterschiedlichen Mustern in schwarz-weiß oder in farbiger Gestaltung verleiten dazu das Buch aufzuschlagen und zu stöbern. Angefüllt mit einer Menge Abbildungen verführt es, selbst zu Stift und Papier zu greifen und auszuprobieren, was hier gezeigt wird. So findet man 12 detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen für das Zeichnen erster Muster, eine kleine Einführung sowohl in das Schattieren und in die farbige Gestaltung der Zeichnungen, einen Exkurs in die Welt der Materialien und jede Menge Anregungen für die Anwendung oder auch Weiterverwendung der Musterzeichnungen und deren digitale Verarbeitung. Es macht Spaß, durch das Buch zu blättern und man bleibt beim Betrachten der Bilder an den kurzen Texten hängen, die zum einen in Ansätzen das Wesen meditativen Zeichnens erklären, anleiten oder dem Einsteiger in die Musterkritzelei wichtige Tipps und Hinweise geben. Und so ganz nebenbei erfährt man Interessantes über die Autorin, die immer wieder eigene Erfahrungen in ihre Texte einfließen lässt und damit dem Buch einen ganz persönlichen Charakter verleiht.
Insgesamt ist dieses Buch gut geeignet für den Einsteiger in diese Technik, macht neugierig und liefert einiges an Inspirationen. Jedoch lässt es den Anfänger etwas ratlos sein, der mit den Worten „Fangen Sie einfach an“ allein gelassen wird. Diese Art des meditativen Zeichnens ist eben mehr als nur das Kritzeln von Mustern. Es fehlen zum Beispiel als wichtigem Bestandteil die Linien, die eine Fläche teilen und gliedern und damit demjenigen, der sich dieser schönen Technik widmet, eine kleine Orientierung auf dem Papier gibt und die Angst vor dem weißen Blatt nimmt. Bei all der Mustervielfalt, die möglich ist, kann die vorhandene Musterauswahl nicht wirklich befriedigen. Ebenfalls befremdet etwas das vorgeschlagene Materialangebot, welches sich eher auf den amerikanischen Markt bezieht und zum größten Teil außer Acht lässt, dass es hier in Deutschland qualitativ wirklich hochwertige Stifte, Farben, Papiere und Hilfsmittel gibt.
Nichtsdestotrotz kann ich dem interessierten Anfänger dieses Buch ans Herz legen. Es macht neugierig und setzt Impulse. Wenn man jedoch diese Entspannungstechnik des meditativen Zeichnens vertiefen möchte, wird man auf weiterführende Literatur und/oder diverse Seiten im Internet, von denen im Anhang des Buches einige zu finden sind, zurückgreifen müssen.
Divas Challenge #113: String Theory v. XXIV “Hip to be Square”
Diese neue Aufgabe der Diva nahm ich als Anlass, im klassischen Format 9×9 cm zu zeichnen und ganz bewusst mit den Mustern und den Schatten zu spielen. Ohne Schattierung sah dieses kleine Quadrat richtig langweilig aus. Es erstaunt mich immer wieder, wie mit ein wenig Graphit ein einfaches Bildchen an Tiefe gewinnt und eine Raumillusion entsteht.
Ich habe dieses Mal das Bild nicht gescannt, sondern fotografiert. Dadurch wirken die Schatten nicht so übertrieben hart und stark kontrastiert.
Fortsetzung meiner Paisley-ATC-Serie und Erins Zendala Dare 51
Ich habe in den letzten Tagen sozusagen immer nur “häppchenweise” zeichnen können. So zeige ich das Ergebnis der Challenge von Erin ein wenig verspätet, habe jedoch meine neue ATC-Serie Paisley um drei Kärtchen erweitert.
- ATC Serie VIII – Paisley 02
- ATC Serie VIII – Paisley 03
- ATC Serie VIII – Paisley 04
Noch einmal Mooka
Einfach so zur Entspannung zeichnen, dafür eignet sich das Muster Mooka wirklich wunderbar, da die Linie fließt und die Gesamtformen aus dem Handgelenk heraus wachsen. So sind nochmal zwei Mooka-Bilder entstanden: ein klassisches schwarz auf Weiß und eines, welches ich mit einem Silberstift, der durch den Scanne leider nur als weiße Linie zu erkennen ist, auf schwarzem Fotokarton.
Mooka
Laura Harms alias Die Diva stellte in ihrem Blog für diese Woche in ihrer Challenge die Aufgabe, ein Monotangle mit dem Muster Mooka zu gestalten. Ich habe dieses Muster hin und wieder bereits verwendet, auch als alleiniges Gestaltungselement. So entschied ich mich für eine runde Form im Durchmesser von 18 cm und eine anschließende farbige Gestaltung mit Farbstiften, die recht mühselig war, da ich auf sehr glattem Papier zeichnete und der Farbpigmentabrieb dementsprechend gering war.
- Entstehung
Galeriekarte Ostern 2013
In unserem Farbstifteforum wurde wieder eine Kartentauschaktion angeregt, an der ich mich beteiligte. Ich sehe das dann immer als eine Herausforderung, mich an etwas Neuem auszuprobieren und den Empfänger wenigstens ein bisschen zu überraschen. Rikka, deren eigenen Anspruch ich anhand ihrer Bilder im Forum kenne, sollte also in diesem Jahr meine Osterkarte erhalten. Entstanden ist eine Galeriekarte, eine Karte im Pop-up-Stil, bei der die Elemente wie in einer Galerie angeordnet sind und die am schönsten zur Geltung kommt, wenn man sie aufstellt.
Bilder zum Betrachten bitte anklicken.
- Vorderansicht
- Blick auf die Faltung
- Detailansicht innen
- Detailansicht innen
- Innenansicht
- Innenansicht
Zendala Nr.50, Nummer 1 meiner neuen ATC-Serie Paysley und eine kleine Fingerübung
Die Sonne scheint und zaubert allen ein Lächeln ins Gesicht. Da stört auch die Kälte nicht. Licht und Farben tun einfach gut und streicheln die Seele. Und ich habe Urlaub und damit viel Zeit. Diese werde ich nutzen, um meine Galerien in den kommenden Tagen zu aktualisieren.
Ich habe den gestrigen Sonntag und den heutigen Vormittag genutzt, um eine kleine Kritzelei fertigzustellen, Erins 50. Zendala-Template zu gestalten und eine neue ATC-Serie Paysley zu beginnen. Doch schaut selbst:


























