Wieder ganz pünktlich stellte heute Erin ein neues Template in ihrem Blog zur Verfügung. Wie bereits die letzten beiden Wochen habe ich mich erst einmal für den Kreis mit dem Durchmesser von 11 cm entschieden und ihn mit schwarzem Pigmentstift von Staedtler 0,05 und 0,3 gestaltet. Und wie so oft hatte ich nicht eher Ruhe, bis ich dieses kleine Bildchen fertiggestellt hatte.
Schrift als grafisches Gestaltungsmittel
Im Kritzelforum hat Anne meine Idee aufgegriffen, Schrift in welcher Form auch immer in ein Bild einzubinden. Ich habe ein wenig experimentiert, habe in der ersten Zeichnung (21 x 21 cm) ein kleines Gedicht von Gottfried Keller handschriftlich zu einem Rahmen geformt und auf die gleiche Art in der zweiten Kritzelei (10×10 cm) meinen Namen verwendet. Aufgrund der Wiederholung ein und desselben Wortes entstand bedingt durch den Schreibrhythmus fast schon wieder ein neues Muster. Bei diesen beiden Zeichnungen habe ich das von der Diva initiierte Mondsichelmuster verwendet.
In der dritten Zeichnung (10 x 10 cm) ist Schrift absolut bestimmend und raumgreifend. Ganz sparsam habe ich Muster verwendet und durch dezentes Schattieren Tiefe erzeugt.
Muster: Crescent moon (Mondsichel)
In ihrer neuen Wochenaufgabe stellte die Diva das Muster Crescent moon (Mondsichel) vor und bat darum, dieses in einer Kritzelei anzuwenden. Ich wählte das Format 20x20cm. So konnte eine schöne Liniendichte entstehen, die mich an meine Linienspiele erinnert.
Kleine Kritzeleien
Es ist Pfingstmontag, ein ruhiger, sonniger Tag, der nun langsam in den Abend übergeht. Ich habe die Zeit genutzt und meine Winterkleidung aussortiert. Es ist nicht wahrscheinlich, dass jetzt noch winterliche Temperaturen zu erwarten sind. Selbst die sogenannte Schafskälte wird kaum dicke Winterjacken fordern.
Aber ich habe die Zeit auch genutzt, um mich mit Stift und Papier ein wenig zu entspannen.
Alle drei Teile sind klassische 9x9cm groß und ich habe zum Zeichnen den Pigmentliner 0,05 und Bleistift 2B zum Schattieren verwendet.
Hier zeigt Linda Farmer neben ihrer sehr gut organisierten Mustersammlung seit Neuestem auch Stringvorschläge, die ich nutzen möchte, um einfach Muster auszuprobieren oder mir lange nicht verwendete wieder in Erinnerung zu bringen.
Erins Dare #7
Wieder hat Erin ein neues Template zur Verfügung gestellt und wie in der letzten Woche habe ich eines nur mit meinem schwarzen Pigmentliner 0,05 im Durchmesser von 11 cm und ein zweites farbig mit Pigmentliner 0,05 und Aquarellstiften im Durchmesser von 20cm gestalten.
Danke Erin für die schönen Vorlagen, die genügend Raum für eigene gestalterische Ideen lassen.
Schrift und Grafik
Ich habe hier Schrift und Bild miteinander vereint. Paulo Coelho ist mit seinen philosophischen Werken einer meiner Lieblingsautoren, unter anderem auch deshalb, weil er sich einer sehr schönen, poetischen Sprache bedient. Hier habe ich nun folgendes Zitat von ihm in Szene gesetzt:
“Diejenigen, die pflanzen, leiden manchmal unter Unwettern, unter den Jahreszeiten und ruhen selten aus. Doch anders als ein Gebäude hört ein Garten nie auf zu wachsen . Und da er die Aufmerksamkeit des Gärtners immer fordert, kann für denjenigen, der pflanzt, das Leben ein großes Abenteuer sein. Die Gärtner werden einander erkennen – denn sie wissen, dass jede Pflanze die Geschichte der ganzen Erde enthält.”
Zugleich habe ich das Muster “Pea-Nuckle”, welches die Diva in ihrer aktuellen Wochenaufgabe thematisierte, als Flächenfüller für den Hintergrund genutzt.
Die Zeichnung hat die Größe von 20x20cm und wurde mit dem Pigmentliner 0,05 und 0,5 gezeichnet.
Spiralen, Spiralen, Spiralen
In unserem deutschen Kritzelforum steht diese Woche die Aufgabe, Spiralen ins Spiel zu bringen. Ich habe drei verschiedene Kritzelbilder mit den unterschiedlichsten Spiralen gestaltet. Jede Zeichnung hat eine Größe von 11×11 cm und wurde mit FaberCastell Eco Pigment 0,1 und Bleistift 2B gestaltet.
Mein erster Kritzelkurs
Heiß war es heute, sommerliche 28 Grad zeigte das Termometer. Selbst jetzt, wo sich der Tag dem Ende neigt, haben wir hier noch 25 Grad. Das Licht und die Farben tuen gut und streicheln die Seele.
Auf Wunsch einiger Kolleginnen habe ich heute meinen ersten Kritzelkurs durchgeführt. Sie haben mir in den letzten Monaten hin und wieder einmal auf die Finger geschaut und sich von den Mustern verzaubern lassen. Das wollten sie auch können. Und unter dem Motto “Wenn eine Stimme in dir flüstert, du könnest nicht zeichnen, dann nimm einen Stift in die Hand und zeichne und die Stimme wird verstummen” trafen wir uns mit etwas Verzögerung (leider gibt es immer wieder Menschen, die bevorzugt Steine sammeln, die sie anderen dann in den Weg legen können) in kleiner Runde zum entspannten Kritzeln.
Ich hatte im Vorfeld einige Sachen vorbereitet, habe gute Pigmentliner von Staedtler und Faber Castell besorgt, eine Handreichung, die zum Weitermachen einlädt und mit kleinen Musteranleitungen und Informationen angereichert ist, gestaltet, verschiedene Papiere in den unterschiedlichsten Formen und Größen zugeschnitten und all das in einen nett bekritzelten Kritzelkramumschlag gesteckt, den ich zusammen mit Probierpapier in einfacher Druckerpapierqualität auf den Arbeitsplätzen “anrichtete”.

Kritzelkramumschlag mit diversen Kritzelmaterialien

Es ist angerichtet.

Kritzelwahrheiten
Anschauungsmaterial habe ich durch meine persönliche Sammlung reichlich und so konnte es losgehen. Nach einer kleiner Einführung, bei der es eine erste kleine Aufgabe zu erfüllen gab, um die Angst vor dem weißen Papier und dem Stift zu nehmen (Solange ich rede, darf der Stift das Papier nicht verlassen.), wurde es praktisch. Es war erstaunlich, wie schnell dieser wunderbare Entspannungszustand selbst in einem Klassenraum meiner Schule nach einem heißen Arbeitstag entstand. Im Hintergrund hatte ich leise, meditative Musik laufen, die das Hineingleiten in die Entspannung noch unterstützte. Für Erstaunen sorgte, als ich zeigte, wie scheinbar schwierige Muster gezeichnet werden. Manches sieht eben schwieriger aus, als es tatsächlich ist. Und das Ausprobieren und Gelingen sorgte automatisch dafür, dass man sich selbst kleine Erfolgserlebnisse schaffen konnte.
Ursprünglich sollte dieser Kurs eine bis eineinhalb Stunden maximal gehen. Aber so recht aufhören wollte man nicht, sodass daraus reichliche zwei Stunden wurden. Schön war es, entspannt und entspannend.
Ich danke an dieser Stelle den Teilnehmern, dass sie trotz der etwas widrigen und hinderlichen Umstände noch bereit und in der Lage waren, sich auf diese schöne Art des meditativen Zeichnens einlassen wollten und konnten.
Ich freue mich auf ein nächstes Mal.
Erins Zendala – Dare #6
Sonne satt und ich habe Licht und Farben getankt. Das nun sommerliche Wetter lud regelrecht dazu ein, es sich mit Stiften und Papier auf dem balkon bequem zu machen und sich bei der dieswöchigen Vorlage von Erin zu entspannen. Das erste ist im Durchmesser 15 cm groß, das zweite, farbige 20 cm. Nachdem ich zuerst mit Grautönen spielte, war es mir ein Bedürfnis, farbig aus dem Vollen zu schöpfen. Aber so farbenfroh das hier auch aussehen mag, im Original strahlen und leuchten die Farben und ich bin selbst überrascht, was man aus einfach Buntstiften herausholen kann. Es ist schade, dass beim Scannen oft ganz viel von der Wirkung eines Originals verloren geht. Bei der zweiten Kreiskritzelei habe ich zuerst die Flächen mit meinen Buntsstiften ausgemalt, um sie dann mit Eco Pigmentlinern von Faber Castell zu gestalten.
Schwarze Perle
Neben meinen Kreiskritzeleien haben mich auch Mädchen mit fülligen Haaren in ihren Bann gezogen. Mit Aussicht auf ein schönes verlängertes Wochenende hatte ich den Kopf frei und genug Ausdauer, um mit meinem Rotring Rapidographen auf ein weißes A4-Blatt mit wunderbar glatter Oberfläche (120g/qm) diese “Schwarze Perle” zu zeichnen.


















